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Forschung und Entwicklung 2017

Volkswagen verliert den Spitzen-Platz

Fünf Jahre stand der VW Konzern an der Spitze der „Global Innovation 1000“-Studie von „Strategy&“ (PwC), die jährlich ein Ranking der Forschung- und Entwicklungs-Budgets von 1.000 börsennotierte Unternehmen weltweit erfasst.

Nun muss sich der Autokonzern gleich vier Digitalunternehmen geschlagen geben. An der Spitze steht Amazon gefolgt von der Google-Mutter Alphabet, Intel und Samsung. Immerhin: In der internationalen Top-20 befinden sich nach VW noch Toyota auf Platz 11, Ford auf Rang 15 sowie Daimler und Honda auf Rang 16 beziehungsweise Rang 19.

Mit einem Gesamtwert von rund 702 Mrd. US-Dollar investieren die Unternehmen 3,2% mehr als noch 2016 (680 Mrd. US-Dollar). Die globale Forschungsintensität (Anteil der gesamten F&E-Ausgaben an den Gesamtumsätzen) erreicht mit 4,5% ebenfalls ein Allzeithoch (+6% im Vergleich zum Vorjahr). Die untersuchten deutschen Unternehmen geben 2017 mit 50,8 Mrd. Euro rund 4,3% mehr für Forschung und Entwicklung aus als 2016 (48,7 Mrd. Euro).

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In den deutschen Top 5 ändert sich im Vergleich zum Vorjahr nichts: VW belegt mit seinem F&E-Budget von 12,2 Mrd. US-Dollar national weiterhin Platz eins vor Daimler (6,9 Mrd. US-Dollar), Siemens (5,5 Mrd. US-Dollar), Bayer (4,9 Mrd. US-Dollar) und BMW (4,5 Mrd. US-Dollar).

Für die Studie identifizierte „Strategy&“ die 1.000 börsennotierten Unternehmen mit den höchsten veröffentlichten F&E-Ausgaben weltweit. In einem zweiten Schritt wurden für die Studie die wichtigsten Finanz-, Umsatz, Ertrags-, Kosten- und Profitabilitätskennzahlen der vergangenen zwölf Jahre analysiert und in Zusammenhang mit den historischen Ausgaben für F&E gebracht. Die Zuordnung der Unternehmen zu Weltregionen richtet sich nach der Angabe des Unternehmenssitzes. Die F&E-Ausgaben, die Siemens etwa in den USA tätigt, fließen somit in die Region Europa ein. Darüber hinaus wurden im Rahmen einer Befragung unter internationalen Managern die innovativsten Unternehmen der Welt ermittelt. Hier steht Alphabet vor Apple und Amazon. Auf Platz vier steht Tesla, trotz seines geringen F&E-Budgets.

Das Top-25- Ranking der Automobilhersteller und Zulieferer zeigt unsere Tabelle. Welche Neuheiten in den nächsten Monaten auf Sie zukommen, zeigt unsere Fotoshow.

Budgets Forschung und Entwicklung (F&E) 2017 für Automobilhersteller und Zulieferer

Ranking Hersteller/Zulieferer F&E 2016 (Mrd. US-Dollar) F&E 2016 (Mrd. US-Dollar)
5. Volkswagen 12,5 12,1
11. Toyota 9,5 9,3
13. General Motors 7,5 8,1
15. Ford 6,7 7,3
16. Daimler 6,3 6,9
19. Honda 5,9 6,2
34. BMW 4,5 4,5
37. Nissan 4,8 4,4
42. Denso 3,6 3,7
44. Fiat/Chrysler 3,0 3,5
49. Continental 2,6 3,0
55. Renault 2,2 2,5
68. Peugeot 2,0 2,0
77. Hyundai 1,5 1,8
96. Aisin 1,5 1,5
112. SAIC 1,2 1,4
121. Delphi 1,2 1,2
122. Suzuki 1,1 1,2
133. Mazda 1,0 1,0
137. Subaru 0,9 1,0
141. Valeo 0,8 1,0
144. Sumitomo 0,9 1,0
171. Tesla 0,7 0,8
178. Brigestone 0,8 0,8
179 Isuzu 0,7 0,8
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Klärung vor dem Bundesgerichtshof steht aber fest.

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