01/2022, 2022 Hennessey VelociRaptor 400 Bronco Hennessey Performance
01/2022, 2022 Hennessey VelociRaptor 400 Bronco
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01/2022, 2022 Hennessey VelociRaptor 400 Bronco
01/2022, 2022 Hennessey VelociRaptor 400 Bronco 18 Bilder
SUV

2022 Hennessey Velociraptor 400 auf Basis des Ford Bronco

Hennessey Velociraptor 400 Ford Bronco Tuning-Kopie sticht Original aus

Just zu der Zeit, als Ford den neuen Bronco Raptor vorstellt, enthüllt Hennessey seine genauso konzipierte Version des Offroaders. Diese weist gegenüber dem Original einige Vorteile auf.

Das mit den Saurier-Namen für besonders fest aufgeblasene Offroader ist ja inzwischen nicht mehr gar so originell, zumal Hennessey Performance selbst den Velociraptor-Schriftzug bereits seit Längerem an die hauseigenen Interpretationen des Ford F-150 klebt. Das ändert aber natürlich nichts daran, dass bei dem US-Tuner die Raptoren-Familie traditionell besonders dicke Backen macht.

Das gilt entsprechend auch für das neueste Exemplar, den Ford Bronco. Der entwickelt sich schon jetzt kurz nach Verkaufsstart in den USA zum absoluten Kult-Objekt und inspiriert entsprechend auch die einschlägigen Tuner zum Geldverdienen. Bühne frei für den Hennessey Velociraptor 400 Bronco, den die Texaner nicht zufällig just in dem Moment ins Rampenlicht rücken, in dem Ford selbst die Hardcore-Version seines Geländewagens enthüllt (die bekanntlich ebenfalls sau(rier)mäßig unterwegs ist).

Weniger Hubraum, mehr Power

Dabei ist die Typenbezeichnung 400 noch ein bisschen tiefgestapelt, denn exakt leistet der von Hennessey überarbeitete Motor 417 PS (bei 4.400 Umdrehungen) und schüttet heftige 818 Newtonmeter Drehmoment (bei 3.200 Kurbelwellen-Rotationen) ins Getriebe. Zum Vergleich: Der Serien-Raptor wird etwas schwammig mit "über 400 PS" angegeben – und das auch nur, wenn sich dessen doppelt turbogeladener 3,0-Liter-V6 von Premium-Kraftstoff ernähren darf.

01/2022, 2022 Hennessey VelociRaptor 400 Bronco
Hennessey Performance
Mit seinen 417 PS beschleunigt der Hennessey Velociraptor 400 in 4,9 Sekunden von null auf 60 mph (96,6 km/h).

Dieser Motor dient übrigens nicht als Basis des Hennessey-Upgrades, sondern das im Normalfall 335 PS und maximal 563 Newtonmeter starke 2,7-Liter-Pendant des Standard-Bronco. Erreicht wird die Leistungssteigerung mit einer geänderten High-Flow-Ansauganlage, einem optimierten Ladeluftkühler und einer angepassten Motorsteuerung. Auch der Edelstahl-Sportauspuff leistet seinen Beitrag zum Power-Plus.

Die üblichen optischen Goodies

Lohn des Ganzen ist eine Zeit von 4,9 Sekunden von 0 auf 60 mph (96,6 km/h); das ist für einen 2,4 Tonnen schweren Geländewagen ganz okay. Als optisches Beiwerk gibt es noch die üblichen Goodies: 35-Zoll-Reifen auf 18-Zoll-Rädern, neue Velociraptor-Stoßfänger vorne – hier mit LED-Zusatzleuchten – und hinten sowie elektrisch ausfahrbare Trittbretter. Hinzu kommen eine spezielle Lackierung und ein paar außen und innen über das Fahrzeug verteilte Plaketten, denn der Velociraptor wird in diesem Jahr in einer limitierten Sonderserie von 200 Stück angeboten. Im Interieur belässt es der Tuner vorerst bei bestickten Kopfstützen.

01/2022, 2022 Hennessey VelociRaptor 400 Bronco
Hennessey Performance
Selbst wenn man die 6.000 Dollar teure Sonderlackierung wählt, kommt der Hennessey unter Umständen günstiger als der Serien-Raptor.

Preislich siedelt sich das Tuning-Paket bei 24.950 Dollar an, was aktuell umgerechnet gut 22.000 Euro entspricht. Wer die spezielle, auf dem Fotofahrzeug präsentierte Farbgebung wählt, muss weitere 6.000 Dollar (etwa 5.300 Euro) auf den texanischen Tresen legen. Nutzt Hennessey also das Bronco-Grundmodell samt 2,7-Liter-Motor als Tuning-Basis, werden für das Komplettpaket inklusive Lackierung 62.145 Dollar (rund 55.000 Euro) fällig. Kommt eine andere Ausstattungsvariante zum Zuge, steigt der Preis um den entsprechenden Faktor.

Auch als Zweitürer erhältlich

Beim Preis ist die Tuning-Version gegenüber dem inklusive Überführungskosten mindestens 69.995 Dollar (knapp 62.000 Euro) teuren Bronco Raptor also ebenfalls im Vorteil. Zudem ist der Velociraptor früher verfügbar: Während Ford seine Bestellbücher erst im März öffnet, lässt sich das Hennessey-Pendant bereits jetzt ordern. Weiterer Pluspunkt auf texanischer Seite: Die Kopie gibt es sowohl mit zwei als auch mit vier Türen; der Serien-Raptor ist vorerst nur in der Langversion erhältlich.

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Fazit

Nach diversen Großgeräten von Ford nimmt sich Hennessey nun auch den neuen Bronco zur Brust. 417 PS machen den Offroader zur Ampelrakete, wobei Hennessey in diesem Fall auf klassisches Tuning des Serienmotors statt auf einen nachgerüsteten Power-Motor setzt.

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