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Tuner GP 2018

Bis zu 799 PS pures Race-Feeling

Bei den High Performance Days 2018 darf neben der Drift Challenge und den Drift-Taxifahrten sowie dem 1/8 Meilen-Rennen der Zuschauer natürlich der Tuner GP nicht fehlen.

03.06.2018 Marcel Sommer Powered by

Das Gipfeltreffen der Tuner findet jedes Jahr Ende Mai, Anfang Juni statt und gilt als absoluter Fan-Magnet. So auch in diesem Jahr, wo es bei der 25. Auflage zu knallharten Duellen zwischen insgesamt 28 Querdynamikexperten der Szene kommt. Zwischen 200 PS (BMW 323 Ti von Weichei Racing Tools) und 799 PS (Chevrolet C7 Z06 Luzifer von TIKT Performance) ist jede Leistungsstufe dabei. Vor allem aber die Chance die Boxen und das Fahrerlager hautnah zu erleben, ist normalerweise auf dem Hockenheimring nicht gegeben. Bei den High Performance Days ist jedoch alles anders.

HPD 2018 Tuner Grand Prix 2018 Foto: Achim Hartmann
Brannte heute die absolute Bestzeit auf den Asphalt beim Tuner GP: KTM Xbow von Dynotech.

Wettergott meinte es schlecht mit den Kühlaggregaten

Das Qualifying auf dem 2.585 Meter langen „kleinen Kurs“ zeigte schon erste Favoriten. So brannte Holger Baumgartner von Dynotech mit 1:03.381 am Steuer seines 450 PS starken KTM X-Bow eine absolute Bestzeit auf den Asphalt. Auf dem zweiten Platz landete Daniel Keilwitz von GeigerCars.de GmbH in seiner 707 PS starken Chevrolet Corvette Z06 mit einer 1:05.526, dicht gefolgt von seinem Kollegen Daniel Schwerfeld in seiner 710 PS starken Dodge Viper. Der auf Platz vier des Zeitfahrens gelandete Mercedes-AMG C63 von Väth Automobiltechnik GmbH freute sich zwischen den Läufen über eine Handvoll Eiswürfel in den großen Lufteinlässen. Ja, der Wettergott meinte es an diesem Wochenende gut mit den Zuschauern, aber schlecht mit den Kühlaggregaten.

HPD 2018 Tuner Grand Prix 2018 Foto: Achim Hartmann
Bei der Hitze freut sich auch ein Mercedes über eine Handvoll Eis.

Rang drei für das älteste Fahrzeug bei Tuner GP

Da nicht alle Fahrzeuge in derselben Klasse fahren – insgesamt wird der Gewinner in acht verschiedenen Klassen ausgefahren – wurde das Qualifying in zwei Gruppen unterteilt. In Gruppe eins, in der die leistungsschwächeren Fahrzeuge unterwegs sind, fuhr Martin Garbrecht von Oettinger Sportsystems GmbH mit seinem 550 PS starken VW Golf 500R auf den ersten Rang. Seine Zeit: 1:08.067 Minuten. Den zweiten Platz besetzt die Startnummer 1: Alex Hardt (Team Versus Performance) mit seinem 440 PS starken BMW M2 F87 (1:08.495 Minuten). Am meisten freut sich Alex Hardt nach seinem Höllenritt aber wahrscheinlich darüber, dass die beiden Räder auf der rechten Seite seines Müncheners nach ihrem kurzen Bodenhaftungsverlust selbigen schnell wiedergefunden haben. Rang drei geht an Christian Nowak von CN Fahrzeugbau GmbH in seiner 512 PS starken Cobra CRS3 (1:09.515 Minuten). Das Besondere hier: Die Cobra ist mit ihrem Baujahr 1969 das älteste Fahrzeug in der Startaufstellung.

Die Renn-Ergebnisse nach Klassen

In der Klasse der Supersportwagen hat sich Daniel Keilwitz in seiner 707 PS starken Corvette Z06 durchgesetzt – direkt vor seinem GeigerCars.de-Teamkameraden Daniel Scherfeld. Auf dem dritten Rang landete Tomislav Bodrozic von TIKT Performance. Sein Fahrzeug war zugleich das stärkste im gesamten Tuner GP-Teilnehmerfeld: eine 799 PS starke Corvette Z06 R. Die Sportwagen-Wertung konnte Lars Kern im 494 PS starken Porsche 996 GT aus dem Hause Dynotech für sich verbuchen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Manuel Lauck im Cayman GT4 (a-workx) und Wilfried Klein im Lotus Exige S V6 (Komo-Tec).

Schnellste Runde vom X-Bow

Bei den Limousinen, Kombis und 4-sitzigen Coupés raste Sebastian Tauber von Auto Tauber mit seinem 550 PS starken BMW E46 M3 auf den ersten Platz. Hinter ihm folgt Andreas Gülden von Väth Automobiltechnik im 700 PS starken Mercedes-AMG C63. Ebenfalls eine kleine Zweimann-Klasse sind die Funcars mit dem Sieger Holger Baumgartner von Dynotech in seinem KTM X-Bow. Der 450 PS starke Renner hat zudem die schnellste Runde überhaupt gefahren: 1:03.889 Minuten. Ihm folgt in dieser Klasse Steve Krack im 470 PS starken Lotus 3 Eleven von Komo-Tec.

Klein- und Kompaktwagen

Bei den Kompaktwagen und Coupés hat sich Alex Hardt im BMW M2 von Versus Performance den ersten Platz erfahren. Hinter ihm landeten Agron Osaj im ebenfalls 440 PS starken BMW M2 (TPS Performance) und Patrick Prill im Golf 6 R von Nankang Motorsport. Die Kleinwagen dominierte Agron Osaj im Mini JCW von TPS Performance vor Remo Coppola, ebenfalls in einem Mini JCW (dynamic-automotive).

HPD 2018 Tuner Grand Prix 2018 Foto: Achim Hartmann
Der älteste, aber nicht langsamste Teilnehmer des Tuner GP: Cobra RS3 von CN Fahrzeugbau GmbH.

550 PS-Golf ganz vorn

Die Wertung der Fahrzeuge ohne Straßenzulassung bis 2,8 Liter Hubraum entschied Martin Garbrecht im 550 PS starken VW Golf 500R von Oettinger Sportsystems für sich. Den zweiten Platz fuhr Hannes Mahler im 250 PS starken Mini R56 von dynamic automotive nach Hause. Auf dem dritten Rang folgt Marcel Willert im Ford Focus ST von Nankang Motorsport. Das älteste Fahrzeug im gesamten Feld, die Cobra RS3 von Christian Nowak (CN Fahrzeugbau) holte den ersten Platz bei den Youngtimern, gefolgt von Christian Bosshard im BMW E36 M3 von Speed Industries.

Alle Ergebnisse und weitere Informationen rund um die High Performance Days 2018 inklusive Drift Challenge, Tuner GP und vielem mehr finden Sie hier.

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