Land Rover Defender Spectre V8

US-Umbau mit Corvette-Motor

Himalaya Land Rover Defender Spectre V8 Foto: Himalaya 10 Bilder

Die amerikanische Tuningfirma Himalaya pflanzt dem Land Rover Defender einen 525-PS-Motor ein und hilft dem Kult-Geländewagen auch anderweitig auf die Sprünge.

James Bond fährt britisch, das ist eines der ungeschriebenen Gesetze des smarten Agenten im Auftrag Ihrer Majestät. Gelegentlich tun das auch seine Widersacher, so geschehen im Streifen „Spectre“, welcher dem Umbau-Projekt der US-Tuning-Firma Himalaya seinen Namen spendierte.

Himalaya hat sich darauf spezialisiert, die in den USA extrem seltenen Landys von Grund auf neu aufzubauen, wie es auch bei diesem Projekt der Fall war. Dabei ist „Neuaufbau“ wirklich wörtlich zu nehmen, denn jedes Modell bekommt zum Projektstart einen komplett neuen Rahmen. Die verzinkten Rahmen werden aus England zugeliefert und anschließend bei Himalaya mit einer PU-Beschichtung versehen, wodurch das ewige Landy-Thema „Rost“ der Vergangenheit angehören soll.

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Himalaya Land Rover Defender Spectre

Auf die neuen Rahmen baut Himalaya Stück für Stück die zuvor restlos zerlegten Defender wieder auf. Jedes Blechteil wird dabei einzeln lackiert, bevor es wieder an seinen angestammten Platz findet. Bei den Antriebsoptionen zeigt sich Himalaya offen für alles – sowohl diverse V8- und Dieselantriebe aus der Land Rover-Geschichte als auch fette Performance aus der neuen Welt sind machbar. Beim Spectre entschied man sich für letzteres und packte einen LS3-V8-Motor aus der Corvette unter die Alu-Haube.

Der 6,3-Liter-Motor meldet sich mit vergnüglichen 525 PS zur Arbeit und knetet die Innereien des 6L80E-Automatikgetriebes von GM mit breitschultrigen 670 Newtonmeter Drehmoment. Der Defender mit 110er Radstand und dem Doppelkabiner-Pickup-Aufbau wurde mit einem außenliegenden Überrollkäfig samt LED-Zusatzscheinwerfern aufgepeppt, an der Front eine Seilwinde verbaut. Für ausreichend Bodenfreiheit sorgt ein zehn Zentimeter höheres Fahrwerk mit Performance-Dämpfern von Fox und den Hi-Flex-Schraubenfedern von Currie Enterprises. Bei soviel Luft im Radkasten fand sich auf den schwarz lackierten Alufelgen genug Platz für 37 Zoll hohe Toyo Open-Country-Geländereifen.

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Viel Arbeit floss in den Innenraum des Himalaya Defender Spectre. Sitze, Türverkleidungen und Armaturentafel wurden mit zweifarbigem Leder bezogen, eine neue Mittelkonsole verbaut, frische Instrumente installiert und ein Multimedia-System mit großem Zentralbildschirm integriert. Dass Himalaya der Sechsgang-Automatik das originale britische LT77-Verteilergetriebe und die serienmäßigen Achs-Innereien des Defender nachschaltet, darf angesichts der Motorleistung und der verwendeten Reifendimension allerdings als ambitioniert bezeichnet werden. Und dass lediglich auf Motor und Automatikgetriebe eine 24.000-Meilen-Garantie gegeben wird, macht einen diesbezüglich nicht zuversichtlicher.

Bezüglich des Preises für das Einzelstück schweigen sich die Erbauer aus, ernsthafte Interessenten erhalten diesen auf Anfrage.

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