HPerformance-Audi TT RS Clubsport, Tuning, Rennstrecke Jordi Miranda
HPerformance-Audi TT RS Clubsport, Tuning, Rennstrecke
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HPerformance optimiert den Audi TT RS (8J)

Endlich ein TT (fast) nur für die Rennstrecke

Momentan noch eine Lücke im Audi-Portfolio, aber kein Hindernis für HPerformance: Auf Basis des Audi TT RS der Baureihe 8J entsteht ein Racer, der auch auf der Rennstrecke brillieren soll. Dazu nutzt er Fahrwerks-Know-How aus dem Rennsport.

Langsam war der Audi TT RS noch nie, doch so richtig wohl gefühlt hat er sich auf der Rennstrecke nicht. Der Tuner HPerformance aus Osterburken bei Heilbronn möchte das nun ändern und hat eine extreme Variante gebaut, die nur noch wenig mit dem Serienprodukt gemein hat.

Audi TT RS "Clubsport" mit 510 PS starkem Fünfzylinder

Das fängt beim Motor an: Im Serientrimm leistete der 2,5-Liter-Turbofünfzylinder bereits 340 oder – als TT RS Plus - satte 360 PS. Für die HPerformance-Clubsport-Variante erstarkt das tuningfreundliche Triebwerk auf GT3-Niveau – 510 PS und maximal 690 Nm Drehmoment sollen anliegen.

Um das zu erreichen passt HPerformance in Kooperation mit der Firma "MRT Performance“ das Motorsteuergerät an die geänderte Hardware an: Unter der Motorhaube sitzt im Clubsport-TT RS ein neuer HPXT530-Turbolader sowie ein größerer Ladeluftkühler. Ergänzt wird dieses System um ein vergrößertes Ansaugrohr mit 90 Millimeter Durchmesser.

Im Motor werkeln jetzt neue Zündkerzen sowie eine neue, stärkere Hochdruckpumpe für die Benzineinspritzung. Für eine passende akustische Unterstützung sorgt eine spezielle Abgasanlage, die allerdings für Deutschland keine Straßenzulassung besitzt.

Mit diesen Teilen wird der TT rennstreckentauglich

Dass Leistung alleine nicht ausreicht, um auf einer Rennstrecke dauerhaft schnell unterwegs zu sein, ist klar: Wichtiger als bloße Power ist eine standfeste Bremsanlage. HPerformance installiert eine Rennbremse vom Hersteller Movit, die mit 370er-Scheiben vorne und 342er-Scheiben hinten ausgerüstet ist.

Auch das Fahrwerk wird modifiziert: Ein KW-Gewindefahrwerk mit Unibal-Domlagern soll auf der Rennstrecke bessere Arbeit verrichten. Unibal-Gelenke sind momentan äußerst beliebt: Statt dämpfenden Gummi-Elementen im Domlager setzt man auf ein teflongelagertes Kugelgelenk. Das soll die Steifigkeit und Präzision des Fahrwerks erhöhen, wird jedoch mit hohem Komfortverlust erkauft, weshalb es eigentlich nur bei Rennautos zu finden ist.

Carbon-Teile, die HPerformance an ihrem Audi TT RS anbringt, sieht man heutzutage auch sehr häufig bei Straßenautos. Das gilt natürlich eher weniger für die Diveplates vor den vorderen Radkästen, die den Luftstrom über die Räder leiten und damit Abtrieb generieren soll. Ein Splitter an der Front sowie eine Heckflügel sollen den aerodynamisch generierte Grip weiter erhöhen.

Das kostet das Audi TT RS-Tuning

Jetzt bitte unbedingt festhalten: Das Tuning-Komplettpaket für den Audi TT RS kostet 50.000 Euro. Und wer möchte, kann das fertige Tracktool – wie es in der Fotoshow zu sehen ist – für 90.000 Euro kaufen. Ein fairer Preis für ein 510-PS-Tracktool mit charmantem Fünfzylinder?

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