09/2019, Bentley Bentayga W12 von Inkas Armored Vehicles Inkas Armored Vehicles / Twitter
09/2019, Bentley Bentayga W12 von Inkas Armored Vehicles
09/2019, Bentley Bentayga W12 von Inkas Armored Vehicles
09/2019, Bentley Bentayga W12 von Inkas Armored Vehicles 4 Bilder

Inkas Armored Vehicles

Gut geschützt im Bentley Bentayga

Die kanadische Firma Inkas Armored Vehicles wappnet den britischen SUV und seine Insassen per Panzerung gegen bewaffnete Attacken. Äußerlich ist davon kaum etwas zu sehen.

Manche Menschen wollen – oder müssen – im Auto bestmöglich geschützt werden. Manche Menschen wollen – oder müssen – aber auch möglichst stilvoll auf vier Rädern unterwegs sein, am liebsten in einem SUV. Menschen, die beide Bedürfnisse vereinen, finden jetzt eine distinguierte britische Alternative zu Mercedes G-Klasse, Cadillac Escalade oder Toyota Landcruiser: den Bentley Bentayga von Inkas Armored Vehicles.

Nicht nur die Karosserie verstärkt

Die in Toronto ansässige Firma nennt ihr jüngstes Werk den „ersten kugelsicheren Bentley Bentayga der Welt“. Die Panzerung des noblen SUVs ist nach BR6 klassifiziert, was international dem VPAM-7-Standard entspricht. Das bedeutet: Das Auto muss dem Feuer aus einem Sturmgewehr Kaliber 7,62 mm und der Explosion von bis zu zwei DM51-Handgranaten standhalten. Dafür hat Inkas nicht nur die Karosserie verstärkt, sondern auch die Batterie samt der elektronischen Steuereinheit abgekapselt, mehrschichtiges Glas installiert und sowohl die Türscharniere als auch andere kritische strukturelle Punkte und die Radaufhängung ertüchtigt. Hinzu kommen Runflat-Reifen.

09/2019, Bentley Bentayga W12 von Inkas Armored Vehicles
Gepanzerter Bentley Bentayga von Inkas
1:09 Min.

Optional lässt sich der Bentley Bentayga mit einer üppigeren Bremsanlage samt Räderwerk, einer Feuerabwehr, einem Sirenen- und Rundumleuchten-System und einer Notfall-Beleuchtung ausstatten. So will Inkas einen Rundumschutz für die Insassen des noblen Briten gewährleisten.

Trennung zwischen Fahrgast- und Kofferraum

Von außen ist dem Bentayga die Panzerung fast nicht anzusehen. Auch innen gibt es kaum Unterschiede. Der größte: Der Koffer- ist vom Fahrgastraum nun baulich getrennt; das trapezförmige Guckloch in der Trennwand erschwert die Sicht zurück für den Chauffeur allerdings erheblich. Trotzdem bietet Inkas den Bentley auf Wunsch als Siebensitzer an.

Auch technisch bleibt der SUV im Ursprungszustand: Der W12-Biturbomotor mit sechs Litern Hubraum leistet 608 PS und liefert ein Drehmoment-Maximum von 900 Newtonmetern, das per Achtgang-Automatik intelligent auf alle Räder verteilt wird. Fahrhilfen wie das Terrain Response System, Headup-Display, Totwinkelwarnung und Spurhalteassistent samt 360-Grad-Kamera sowie Parkhilfen bleiben selbstverständlich aktiv. Genau wie alle Komfort-Features im Innenraum.

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Fazit

Der Bedarf an gepanzerten Autos scheint zu wachsen; nicht umsonst mischen die Autohersteller selbst immer stärker in diesem Geschäft mit. Charmant an dem Bentley Bentayga ist, dass ihm das Martialische, das Sonderschutzfahrzeugen automatisch anhaftet, überhaupt nicht anzusehen ist – und er damit den Charakter des Serienautos wahrt.

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Bentley Bentayga
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