Krumm Mini JCW (R56)

Feuerspuckendes 300-PS-Geschoss

Mini John Cooper Works R56, Krumm-Performance, Tuning Foto: Krumm-Performance 9 Bilder

Krumm-Performance plustert den Mini John Cooper Works (R56) auf das Niveau eines VW Golf R auf. Mit seinen 300 PS soll er in 7:38 Minuten über die Nordschleife gebrettert sein. Für die Umbaumaßnahmen muss der Kunde mehr als 15.000 Euro springen lassen.

Mit seinem aufgedonnerten Mini John Cooper Works der Baureihe R56 lässt Krumm-Performance den neuen F56 ganz schön alt aussehen. Der aktuelle Chef im Mini-Stall, vorgestellt auf der Detroit Motor Show 2015, geizt mit 231 PS aus zwei Litern Hubraum und vier Zylindern nicht gerade mit Leistung, doch beim Anblick der silber folierten Kanonenkugel der Rheinländer wird er zum Schoßhündchen.

300 PS für den Mini

Krumm-Performance spart nicht an Verbesserungen für den 1,6-Liter-Vierzylinder aus dem R56 und züchtet ihn auf 300 PS und 400 Nm. Quanto costa? 4.999 Euro inklusive Einbau. Für den Preis rüstet der Mini-Spezialist den JCW mit einem Hybrid-Turbo aus, setzt nach dem Lader eine Downpipe, verbaut einen Rennladeluftkühler, wechselt die Zündkerzen und optimiert die Software.

Damit der aufgeplusterte Mini unter Volllast kein Feuer fängt, verlegt Krumm Performance diverse Hitzeschutzbleche. Mit dem Feuer darf der Mini John Cooper Works nur am Ende des Auspufftrakts spielen. Dort spuckt der Kleine gerne mal ein paar Flammen und flambiert zur Not auch den F56 – falls der doch mal zu nahe kommen sollte.

Drexler-Sperrdifferential für bessere Traktion

Damit der getunte Mini mit seinen 300 PS nicht vergebens auf dem Asphalt scharrt, rüstet ihn Krumm mit einem Drexler-Sperrdifferential (2.150 Euro zzgl. Einbau). Ohnehin trimmt der Tuner aus Brühl den Mini für den Einsatz auf der Rennstrecke. Dazu spendiert er ihm eine Rennkupplung (1.620 Euro zzgl. Einbau) und ein KW-Fahrwerk, das mit einem Krumm-Nordschleifen-Setup (2.550 Euro zzgl. Einbau) versehen wurde. Über die Nordschleife soll der Power-Mini bereits in 7:38 Minuten gebrettert sein. Damit wäre er weit schneller als Kompaktsportler á la Renault Mégane R.S, Honda Civic Type R oder Seat Leon Cupra.

Um den Mini im Falle eines Ausrasters einbremsen zu können, steckt ihm Krumm-Performance eine Rennbremsanlage (4-Kolben-Sättel 330x32 mm schwimmend gelagerte Scheiben) zum Preis von 3.300 Euro (zzgl. Einbau) drauf. Optisch brezelt man den Mini John Cooper Works R56 mit einer neuen Front-Lippe und einem Heckdiffusor (600 Euro) auf. Im Innenraum greift der Pilot in ein Rennlenkrad und pflanzt sich auf Recaro-Sitze.

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