Mansory tunt Aventador S

Mehr Carbon geht kaum bei einem Lambo

Mansory Lamborgini Aventador S Foto: Mansory 16 Bilder

Mansory hat sich den aktuellen Lamborghini Aventador S vorgenommen. Nahezu jedes Bauteil kann auf Wunsch gegen eines aus Carbon getauscht werden.

Mansory ist bekannt für Carbon-Veredlungen von Luxusfahrzeugen nahezu jeder Marke. Da wundert es also nicht, dass der aktuelle Lamborghini Aventador S auch unter die Messer gekommen ist. Nahezu jedes Anbautteil ist durch eines aus Carbon aus dem Hause Mansory austauschbar. Angefangen bei den großen Bauteilen wie Fronthaube, Frontlippe, Seitenschweller und Heckspoiler sind auch die A-Säule, das Dach sowie Scheibenwischer und sämtliche Luftein- und Auslässe betroffen. Die Felgen fehlen im Angebot von Mansory natürlich auch nicht.

Im Innenraum geht das Carbon-Festival weiter. Neben dem Lenkrad, den Sitzschalen oder dem Armaturenbrett lässt sich auch hier fast alles, was geschraubt oder gesteckt wird austauschen. Selbst kleinste Flächen können, das passende Kleingeld vorausgesetzt, gegen das ultraleichte Material ersetzen werden.

Lamborghini SC18 Alston
Einzelstück aus der Sportabteilung

Lamborghini Aventador 750-4 Superveloce von Mansory mit 830 PS

Er nennt zwar schon 20 Modelle von Mansory sein eigen, aber von edlen Karossen kann man doch eigentlich nie genug haben – zumindest nicht, wenn man über die Mittel eines James Stunt verfügt. Für den englischen Kunsthändler und Milliardär motzten die Veredler von Mansory einen Lamborghini Aventador 750-4 Superveloce gehörig auf. So entstand das „J.S.1 Edition“ genannte Einzelstück. Noch ehe der Anblick des Donnerkeils den Betrachter betört, verblüffen die nackten Zahlen: Aus den serienmäßigen 750 PS des italienischen Supersportwagens werden bei Mansory 830 PS. Die maximale Schubkraft steigt von 690 auf stolze 750 Nm.

Lamborghini Aventador Tuning von Mansory J.S.1 Edition Foto: Mansory
An der Front verbaute Mansory eine neue Spoilerlippe.

In 2,7 Sekunden auf 100 km/h

Und auch beim Spitzentempo setzen die Motor-Tuner aus der Oberpfalz noch eins drauf: 355 km/h können sich dann auch wirklich mehr als sehen lassen. Nach dem Power-Upgrade benötigt der rassige Italiener gerade einmal 2,7 Sekunden, um aus dem Stand auf 100 km/h zu kommen. Bis er die Marke von 200 km/h erreicht, vergehen lediglich 8,4 Sekunden. Und beim Sprint von 0 auf 300 km/h ist der modifizierte Lambo sechs Zehntelsekunden schneller als sein Serienpendant: Nach nur 23,4 Sekunden steht die Tachoanzeige auf der magischen Drei mit zwei Nullen.

Mansory Gronos Black Desert G500 4x4² Sperrfrist 7.3. 7.30 Uhr Mansory Gronos Black Desert Mercedes G500 4x4² Carbon-Gelände-Monster im Fahrbericht

Neues Carbon-Kleid für den Lambo

Erreicht wurde das Power-Plus mit Hilfe einer Power-Box und eines komplett neuen Abgassystems inklusive Krümmer, Endschalldämpfern und Endrohren. Auch ein neuer Sportluftfilter trug zur Leistungssteigerung bei. Doch Mansory wollte nicht nur einen PS-Boliden schaffen. Stattdessen konzentrierte man sich darauf, ein harmonisches Performance-Paket zu realisieren. So bekam der Lambo ein neues Carbon-Kleid verpasst, welches im „Prepreg-Autoclav-Verfahren“ gefertigt wurde. Aus diesem Carbon-Gewebe im Stealth-Look ist die neue Aventador-Front des J.S.1 Edition, wo sich neben einer markanten Frontschürze mit optimierten Lufteinlässen auch eine neue Spoilerlippe findet. Zusätzlich wurden auch die Fronthaube und die vorderen Kotflügel durch Carbon-Teile aus Mansorys Autoclaven ersetzt.

Lamborghini Aventador Tuning von Mansory J.S.1 Edition Foto: Mansory
Das Interieur wurde für den Besitzer des Einzelstücks personalisiert.

50 Kilogramm leichter nach Carbon-Kur

Neue Seitenschweller führen dem Mittelmotor und den Hochleistungsbremsen zusätzliche Luft zu. Gleichzeitig beruhigen sie die Zirkulation des Fahrtwinds zwischen Vorder- und Hinterachse. Weitere aerodynamische Vorteile bringen hinten ein Diffusor und ein nochmals vergrößerter Heckspoiler. Durch die Carbon-Kur verliert der Lambo ganze 50 Kilogramm. Was all das kostet? Nun ja, in feinsten Londoner Kreisen spricht man nicht so gerne über Geld. Und schließlich weiß jedes Kind: Der wahre englische Gentleman genießt und schweigt.

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