Mercedes G63 AMG Trasco, IAA 2015 Stefan Baldauf / Guido ten Brink
Mercedes G63 AMG Trasco, IAA 2015
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Mercedes G63 AMG Trasco, IAA 2015 14 Bilder

Mercedes G 63 AMG von Trasco

Der Hochsicherheits-Koloss

Die Firma Trasco aus Bremen hat ein G-Modell 60 Zentimeter verlängert, gepanzert und innen mit einem schicken Apple-Büro veredelt. Ratet mal, was das wiegt!

Ein G-Modell hat schon im Serienzustand respekteinflößende Abmessungen und ist in etwa so filigran gestaltet wie die Eiger Nordwand. Aber die Spezialversion von Trasco wirkt lang wie die chinesische Mauer.

Kein Wunder. Die Bremer Manufaktur Trasco hat das G-Modell um schlappe 58 Zentimeter verlängert. Allein 18 Zentimeter finden sich an der Fond-Tür wieder, der Rest sorgt für einen Laderaum, der vermutlich nicht mal vor einem erlegten Kamel kapitulieren müsste.

Gut, Kamele sind nicht das gängigste Jagdwild, aber vielleicht muss der geneigte Kunde ja mal eines mit Schwächeanfall zum Tierarzt fahren. Gut möglich jedenfalls, dass Käufern eines Trasco-Mobils Kamele nicht unbekannt sind – zumindest finden sich auf Fotos und in Videos der Website etliche Scheichs. Denn gängiger Ausstellungsort für Trasco ist nicht unbedingt Frankfurt, wo das spezielle G-Modell in Halle 5 der IAA zu bewundern war, sondern gerne mal Dubai.

Trasco baut Panzerfahrzeuge für Sicherheitsbedürftige

Begonnen hat die Firma 1983 mit der Panzerung von Limousinen. Die ersten waren Zils für Boris Jelzin. Inzwischen haben die Bremer auch gut 200 Nissan Patrol gepanzert und mit dem vielsagenden Namen "Peacemaker“ unter anderem an die UN verkauft.

Natürlich ist auch das G-Modell auf dem Stand in Frankfurt gepanzert. 8 Millimeter Stahl und 4 Zentimeter Panzerglas reichen für Schutzklasse B6. Und sorgen für ein Leergewicht von 4,5 Tonnen – um die Eingangsfrage zu beantworten.

Das schicke Büro mit großem Flachbildschirm im Fond hat am Kilogramm-Exzess vermutlich den kleinsten Anteil. Der Einfluss auf den Preis von einer Million Euro könnte größer sein.

571 PS gegen 4,5 Tonnen Leergewicht

Damit das besonders sichere G-Modell nicht zur Immobilie wird, zerrt der 5,5-Liter-AMG-Motor mit 571 PS und 760 Newtonmeter maximalem Drehmoment am üppigen Gewicht. Der Allradantrieb dürfte das G-Modell auch durch den Sand bis zum Kamel bringen – wenn er nicht so tief ist, dass die 4,5 Tonnen drin versinken oder der Tank leer wird: Der G 63 AMG ohne Panzerung und Verlängerung hat laut Werk einen Normverbrauch von 13,8 Liter, wiegt aber zwei Tonnen weniger.

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Der Mercedes G ist nicht nur ein Luxus-Vehikel für Wohlhabende.

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