Mopar Dodge Challenger - 2019 FCA/Dodge

Mopar Dodge Challenger

Jubiläumsmodell mit Shaker Hood

Seit zehn Jahren werden Dodge-Fahrzeuge werksseitig mit Mopar-Teilen verdelt. Zum Jubiläum gibt es nun einen limitierten Challenger mit speziellem Zubehör im traditionellen Mopar-Style – allerdings nur für den nordamerikanischen Markt.

Kaum ein Automobilzulieferer kann auf eine so lange Tradition zurückblicken wie Mopar. 1937 als Spezialist für Frostschutzmittel gestartet, erwarb sich die Firma aus Auburn Hills vor allem in der wilden Muscle-Car-Zeit in den 60er Jahren einen guten Ruf als Tuner von Chrysler-Modellen. Von einer reinen Zubehör-Firma hat sich Mopar mittlerweile zum Werkstuner für den FCA-Konzern entwickelt.

Seit 2010 können Chrysler- und Dodge-Kunden verschärfte Sondermodelle direkt ab Werk bestellen. Insgesamt wurden in dieser Zeit mehr als 4.000 Fahrzeuge an den Mann gebracht. Für September 2019 hat der Nachrüster nun das zehnte Mopar-Car angekündigt. Dieses Mal haben sich die Ingenieure für einen Dodge Challenger R/T Scat Pack als Basis entschieden.

Muscle-Car mit Rennstreifen

Dem Muscle-Car verpassten die Techniker sowohl im Exterieur als auch im Interieur viele Spezialteile, die exklusiv für das Sondermodell erhältlich sind. Das fängt schon bei der Lackierung an. Zu haben ist der Mopar-Challenger entweder in einem schwarzen „Pitch-Black“ oder im weißen „White Knuckle“-Grundton, überzogen jeweils mit einem asymmetrischen Streifenmuster von der Front zum Heck.

Highlight des Umbaus ist eine klassische Shaker-Hood, die aus einer zentralen Öffnung in der Motorhaube ragt. Sie ist mit zwei separaten Kühleinlässen und „Shaker“-Emblemen auf beiden Seiten versehen. Neue Mopar-Logos finden sich zudem am Heckspoiler und auf den Naben-Kappen, die zentral in den 20-Zoll-Felgen (mit 245/45er Goodyear-Reifen) sitzen.

Mopar Dodge Challenger - 2019
FCA/Dodge
Die Lackierung und die Shaker-Hood sind die Highlights des exklusiven Mopar-Umbaus.

Die Shaker-Hood sorgt zwar für eine bessere Kühlluftversorgung des 392 Cubic-Inch Hemi V8-Motors (6,4 Liter Hubraum). Eine Leistungssteigerung geht damit aber nicht einher. Es bleibt bei den serienmäßigen 485 PS und 645 Nm Drehmoment, die von einem manuellen Sechsgang-Getriebe an die Hinterräder verteilt werden. Optional kann auch eine Achtgang-Automatik geordert werden.

Neu unter der Haube ist eine in silbern lackierte Domstrebe, die für mehr Steifigkeit im Vorderwagen sorgen soll. Damit die Fuhre auch wieder zum Stillstand kommt, wurden Brembo Performance-Bremsen mit roten Sätteln verbaut.

Mopar-Challenger auf 100 Exemplare limitiert

Im Interieur haben die Nachrüster ebenfalls Spuren hinterlassen. Die Insassen in der ersten Reihe nehmen auf Sportsitzen mit eingestickten Mopar-Logos Platz. Neben weiteren Emblemen an den seitlichen Lüftungsdüsen erkennen Experten das Sondermodell auch noch an speziellen Fußmatten und Einstiegsleisten.

Das Beste an dem potenten Zweitürer ist aber sein Preis. Das komplette Paket kostet lediglich 45.835 US-Dollar, was 41.500 Euro entspricht. Der Haken: Mit Euros lässt sich der Sportler leider nicht kaufen. Von den 100 Fahrzeugen werden 90 in den USA verkauft, zehn Modelle gehen über die Grenze nach Kanada.

Fazit

Eigentlich gehört eine Leistungssteigerung zwingend zu einem Mopar-Auto dazu. Aber auch mit den serienmäßigen 485 PS ist der Challenger nicht untermotorisiert. Ob der Aufpreis von rund 5.000 Euro zum Serienmodell gerechtfertigt ist, muss jeder potenzielle Käufer selbst entscheiden. Wir denken, dass Dodge keine Probleme haben wird, die 100 Fahrzeuge an den Mann zu bekommen.

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