Opera Mercedes SL

Hoch die Tür

Foto: Opera

Flügeltüren und ein auf 718 PS getunter Motor machen den Mercedes SL von Opera-Tuning zum einem spektakulären Hingucker.

Weit nach vorne oben schwenken die Flügeltüren im SL, wenn Opera Hand an den Vorderbau des Mercedes-Roadsters gelegt hat. Angeschlagen am verstärkten Windschutzscheibenrahmen werden die Flügeltüren in geöffneter Position von Gasdruckstoßdämpfern gehalten, die so dimensioniert sind, dass die Türen dennoch problemlos von innen und außen zu schließen sind. Zudem wurde die Konstruktion so ausgelegt, dass die serienmäßigen Türverriegelungen weiter verwendet werden und die Türen damit bei offenem oder geschlossenem
Variodach genauso passgenau schließen wie beim Serienauto. Der Flügeltürenumbau ist für alle Mercedes SL Modelle der Baureihe R 230 erhältlich.

Damit die Motorleistung des Roadsters mit der Optik Schritt halten kann, hievt der Tuner den serienmäßigen 3,5-Liter-V6 von 245 PS auf 300 PS. Für den V8 Saugmotor des SL 500 gibt es neben verschiedenen Sportkits auch diverse Hubraumvarianten. Die Topversion bringt es als OP60 auf 420 PS und ein maximales Drehmoment von 620 Nm. Genug um den Zweisitzer in nur 5,2 Sekunden von Null auf 100 km/h und maximal 296 km/h zu beschleunigen.

Besitzer eines SL 55 bedient Opera wahlweise mit 560 PS oder 620 PS und maximal 800 Nm Drehmoment. Damit dauert der Sprint von Null auf 100 km/h dann nur noch 4,2 Sekunden. Tempo 200 wird nach 12,2 Sekunden erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 320 km/h begrenzt.

Erst bei 340 km/h ist Schluss

Mehrleistung gibt es selbstverständlich auch für das SL 600 Spitzenmodell: Entsprechend gedopt produziert das Zwölfzylinder Biturbo Triebwerk 610 PS und ein maximales Drehmoment von 980 Nm. Noch mehr Power bietet nur die Hubraumvariante des Zwölfzylinders. Erweitert auf fast sechs Liter weist der Prüfstand dann 718 PS und ein maximales Drehmoment von 1.120 Nm aus, das mit Rücksicht auf die Kraftübertragung allerdings elektronisch auf 1.000 Nm begrenzt ist. Dennoch sind 100 km/h aus dem Stand in 3,9 Sekunden, Tempo 200 in 11,2 Sekunden und die 300 km/h-Marke in 23,9 Sekunden erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 340 km/h liegen.

Nicht unbedingt mehr Leistung, aber deutlich mehr Sound, soll die Sportauspuffanlage mit vier Endrohren liefern. Für den V8 des SL 500 finden sich auch Edelstahl-Fächerkrümmer im Programm.

Optisch setzt sich der Opera SL, abgesehen von den Türen, durch einen Aerodynamik-Kit in Szene. Dazu gehören ein Frontspoiler, Seitenschwellern, eine Sicht-Carbon Dachhaut, eine Heckschürze mit integriertem Diffusor und ein Heckflügel.

Die Radhäuser füllen auf Wunsch mehrteilige Leichtmetallfelgen in den Dimensionen 9x20 Zoll vorne und 11x20 Zoll auf der Hinterachse. Als optimale Bereifung wurde die Kombination 255/30 ZR 20 und 305/25 ZR 20 ausgetestet.

Für eine Tieferlegung des SL 350 um rund 35 Millimeter bietet Opera progressive Sportfedern an. Für das ABC-Fahrwerk der größeren Modelle gibt es ein Elektronikmodul, mit dem die Karosserie per Knopfdruck bis zu 30 Millimeter abgesenkt werden kann.

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