Piecha Design tunt den Jaguar F-Type Coupé 5.0 V8

Eine Katze bekommt Kohlefaser-Flügel

04/2015, Piecha Jaguar F-Type Roadster Foto: Piecha Design 26 Bilder

Tuner Piecha aus Rottweil hat ein umfangreiches Aerodynamik-Paket für die Coupé-Variante des Jaguar F-Type geschnürt. Viel Carbon, viele Flügel, Felgen und ein Gewindefedernsatz sind für teures Geld verfügbar. Aber es geht auch günstiger.

Piecha Design carbonisiert den Jaguar F-Type Coupé 5.0 V8. Der stärkste F-Type bekommt neue Carbon-Flaps an der Frontschürze, diese Front-Cups-Wings kosten 2.261 Euro.

Piecha-Jaguar F-Type Coupé 5.0 V8 mit Ferrari-Elementen

Damit soll der Jaguar breiter und tiefer wirken. Nichtsdestotrotz hat Piecha nach eigener Aussage viel Wert darauf gelegt, dass das neue Bauteil alltagstauglich ist - der F-Type baut damit nicht tiefer als mit der Serienstoßstange.

Neu sind ebenfalls die Seitenschweller (3.451 Euro), die mit einer Finne versehen sind. Ähnliches konnten wir auch schon beim Ferrari 458 Speciale beobachten. Dort sollen die kleinen Leitflügel den Luftstrom ohne Verwirbelungen an den Hinterrädern vorbeiführen. Piëcha dürfte neben der aerodynamischen Funktion auch die Optik wichtig gewesen sein - die Seitenpartie des Jaguar F-Type Coupé wirkt so noch stämmiger.

Am Heck kommt ein großer Diffusor zum Einsatz, der seines Namen auch gerecht werden soll. Piecha Design spricht von einer "hohen stabilisierenden Wirkung". Der wird mittels Unterdruck erzeugt, das Fahrzeug wird vom Diffusor an den Asphalt gesaugt. Genau wie die Front-Wings und die Seitenschweller, besteht auch der Heckschürzen-Ansatz aus Kohlefaser. Das macht sich bei den Kosten bemerkbar, der Heckdiffusor kostet 3.689 Euro.

Es geht auch günstiger

Als abschließendes Luftleit-Element presst ein großer Carbon-Heckflügel (3.570 Euro) auf dem Kofferraum des Piecha-Jaguar F-Type Coupé den Sportwagen auf die Straße. Im Zusammenspiel mit den Flaps an der Frontschürze und dem Diffusor dürfte der Abtrieb im Tuning-Jag etwas höher sein, als im Serienfahrzeug.

Mit den neuen, speziell auf das adaptive Fahrwerk angepassten Federn rückt der Jag 10 bis 35 Millimeter näher an den Asphalt. Diese Federn kosten rund 800 Euro, sind aber nur für die hinterradgetriebenen F-Types konzipiert. Allradbesitzer gehen hier leer aus.

Falls das Kohlefaser-Paket zu teuer sein sollte, bietet Piecha Design alle Teile auch wesentlich günstiger aus konventionellen Werkstoffen wie Kunststoff an - außer die neuen Felgen. Die bestehen immer aus Aluminium.

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