Pogea Racing FPlus Corsa

Ferrari 488 GTB mit 820 PS

Pogea Racing FPlus Corsa Ferrari 488 GTB Foto: Pogea Racing 20 Bilder

Tuner Pogea Racing hat sich in seinem jüngsten Projekt auf einen Ferrari 488 GTB gestürzt. Gewichts-, aerodynamisch und motorisch optimiert wird aus dem 488 der FPlus Corsa. Premiere feiert der 820-PS-Renner auf der Top Marques in Monaco.

Mit dem FPlus Corsa auf Basis des 488 GTB wendet sich der Tuner aus Friedrichshafen am Bodensee erstmals der Marke Ferrari zu. Um dem italienischen Coupé optisch noch mehr Dynamik abzuringen, setzt Pogea auf Karosserieelemente aus Sichtcarbon. Neu geformt wurden so die Frontschürze, die Heckschürze, der aktive Diffusor, die Sidewings sowie die Seitenschweller und der Heckflügel. Auch verschiedene Lufteinlässe und die Außenspiegel tragen ihre Carbonstruktur sichtbar.

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Über 300 PS für über 300 km/h

In der Summe sorgen die neuen Anbauteile nicht nur für einen neuen Look, sie reduzieren auch das Gesamtgewicht des Zweisitzers um 48 Kilogramm. Am Leistungsgewicht wurde aber auch an anderer Stelle nachjustiert. Mit einer Kombination aus einer neuen Motorsteuerung, einer modifizierten Ansaugluftführung sowie einer klangstarken Klappenauspuffanlage aus Edelstahl soll sich das 3,9 Liter große V8-Biturbo-Aggregat zu 820 PS und 900 Nm aufschwingen.

Vmax wird auf 345 km/h limitiert

Das Leistungsplus drückt die Spurtzeit von Null auf 100 km/h von 3,0 auf nur noch 2,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit legt zu. Sind serienmäßig 330 km/h möglich, so limitiert Pogea den FPlus Corsa auf 345 km/h. Speziell auf die neuen Fahrdynamikeckwerte angepasst zeigt sich die Bereifung des Italieners. Die Radhäuser füllen 21 Zoll große Schmiedefelgen, die vorne 9 und hinten 11 Zoll in der Breite messen. Darauf aufgezogen werden 245/30er Michelin-Hochleistungspneus vorn und 325/25er Walzen hinten. Kürzere Fahrwerksfedern setzen die neuen Folgen auch optisch noch besser ins Licht.

Auf Wunsch wird auch der Innenraum des Ferrari 488 GTB mit Leder und Sichtcarbon nach Kundenwunsch weiter verfeinert.

Insgesamt will Pogea vom FPlus Corsa nur 20 Exemplare fertigen. 4 davon sind für den europäischen Markt reserviert, 8 für Nordamerika und weitere 8 für Märkte in Asien. Preise wurden allerdings nicht genannt.

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