Porsche 911 Werksturbo Wagenbauanstalt Tuning Miranda Media
Porsche 911 Werksturbo Wagenbauanstalt Tuning
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Porsche 911 Werksturbo Wagenbauanstalt Tuning 15 Bilder

Tuning-Umbau Porsche 911 Werksturbo

Der Elfer aus der Wagenbauanstalt

Die kleinste Manufaktur Deutschlands fertigt pro Jahr genau ein Auto. Unnötig zu betonen, dass es so ein Fahrzeug in sich hat – wie dieser Porsche 911 namens „Werksturbo“.

Es gibt Menschen auf dieser Welt, die es einfach nicht leicht haben. Dazu zählen zum Beispiel diejenigen, die in einem Porsche 911 hinten sitzen müssen. Einerseits, weil das bedeutet, dass sie nicht selbst ans Steuer dürfen und andererseits, weil der Fond eines Elfers nur ein Mindestmaß an Platz für Erwachsene Menschen bietet. Um das Leid dieser – zugegeben überschaubaren – Personengruppe auf die Spitze zu treiben, trägt der „Werksturbo“ aus der Wagenbauanstalt einen handpolierten Cup-Käfig im Hinterbau. Bedeutet: Wer hier hinten sitzen muss, fährt gar nicht erst mit.

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Aber womit wird hier eigentlich gefahren? Dank Breitbau sieht der Elfer nach einem echten Monster aus, und schon das dürfte den Traditionalisten unter Ihnen vermutlich sauer aufstoßen. Motor, Getriebe und Bremsen verbleiben allerdings im Originalzustand. Die „Wagenbauanstalt“ in Hamburg ist die Firma von Kustomizer Oliver Kaps. Die, laut eigenen Angaben, kleinste Fahrzeug-Manufaktur Deutschlands hat sich Premium-Umbauten verschrieben. Wer das nötige Kleingeld auf der hohen Kante hat, kann auch eine komplette Neu-Kreation bestellen. Doch nicht nur der Kontostand muss stimmen, etwas Zeit müssen die Kunden ebenfalls mitbringen, denn in der Regel verlässt nur ein Fahrzeug pro Jahr das Firmengelände. „Was wir bauen, ist ein Maßanzug auf Rädern. Wir nennen das driveable art“, erklärt Kaps. Fahrbare Kunstwerke werden hier also entworfen und gebaut. Aber nicht nur vom Chef allein – Kaps hat ein Team von Karosseriebauern, Sattlern und Motorspezialisten um sich versammelt.

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Die Felgen wurden nach der Vorgabe von Oliver Kaps bei Wheel-Tec 24 eigens für diesen Porsche angefertigt.

Spezieller Lack und Felgen

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Der goldene Schriftzug ist nicht nur Show and Shine, sondern echt. Er kommt aus der Manufaktur Robbe und Berking in Flensburg.

Türen, Kotflügel, Seitenteile und der Heckflügel des Porsche 964er aus dem Jahr 1993 wurden angepasst und die gesamte Karosserie schließlich von Lackierer Michael Hamann mit 30 Lackschichten überzogen. Dafür wurde die Candy-Fade-Away-Lackierung als Mischprodukt eigens angerührt. Das aufwändig gestaltete Kleid thront auf goldenen Braid-Felgen, die ebenfalls extra für diese Wagenbauanstalt-Schöpfung angefertigt wurden. Schweller, Stoßstangen und Endtopf sind komplett in Eigenregie entstanden. Die Retro-Scheinwerfer stammen von Kaege, der Schriftzug aus 24-ct-Gold entstammt der Manufaktur Robbe & Berking. Mit dem „Customizing“ nehmen sie es offenbar wirklich ernst in der Hamburger Anstalt. Entsprechend bewegen sich die Preise dort auch im mittleren sechsstelligen Bereich.

Die Preispolitik führt uns zu den eingangs erwähnten Menschen zurück, die im Elfer hinten sitzen müssen. Geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid und im Werksturbo der Wagenbauanstalt wird mutmaßlich nur ein sehr eingeschränkter Personenkreis Platz nehmen. Ein bisschen neidisch wünschen wir allzeit gute Fahrt und das Ausbleiben von Parkremplern.

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