Seat Leon Cup Racer am Wörthersee

330-PS-Spanier für die Rennstrecke

Seat Leon Cup Racer Foto: Seat 19 Bilder

Die spanische VW-Tochter Seat nutzt das VW Golf GTI-Treffen 2013 am Wörthersee um den neuen Seat Leon Cup Racer zu präsentieren. Das Rennsportmodell setzt auf 330 PS und reichlich Flügel.

Auf Basis des neuen viertürigen Seat Leon hat die Motorsportabteilung der Spanier einen Rundstreckenrenner auf die Räder gestellt. Im Seat Leon Cup Racer arbeitet ein auf 330 PS leistungsgesteigerter Zweiliter TFSI-Motor. Der Turbobenziner soll ein maximales Drehmoment von 350 Nm auf die Vorderräder abgeben. Geschaltet wird per Sechsgang-DSG mit Tasten am Lenkrad. Ein elektronische Sperrdifferenzial optimiert die Traktion.

Seat Leon Cup Racer auch im Langstrecken-Trimm

Unter dem Blechkleid arbeitet ein voll einstellbares Fahrwerk, eine Sportbremsanlage mit Sechskolbenzangen und 362er Scheiben vorn. Hinten messen die Scheiben 310 mm, verzögert wird mit Vierkolbenzangen. Auf ABS muss die Rennversion verzichten. Die Radgrößen werden mit 9,5x18 Zoll angegeben. Natürlich ist auch ein kompletter Überrollbügel nach FIA-Vorschrift und ein Airjack-System an Bord.

Die Karosserie des 1.120 kg schweren Seat Leon Cup Racer wird mit deutlich breiteren Kotflügeln, neuen Schürzen und Seitenschwellern, einer perforierten Motorhaube, einem vollverkleideten, flachen Unterboden sowie einem großen, feststehenden Heckspoiler auf den Renneinsatz getrimmt. Die Spur liegt so vorne und hinten bei 1,95 Meter, die Gesamtlänge liegt bei 4,36 Meter.

Neben einer Version für die Rundstrecke soll der Seat Leon Cup Racer auch in einer leicht veränderten Variante für Langstreckenrennen angeboten werden. Dieser trägt dann ein sequenzielles Sechsganggetriebe mit Schalthebel, ein mechanische Sperrdifferenzial und einen auf 60 Liter vergrößerten Tank.

Noch ist der Seat Leon Cup Racer nur eine Studie, mit der die Spanier ein mögliches Interesse an einem Kundensportmodell testen wollen. Angeboten werden könnte der Seat Leon Cup Racer zu Preisen ab 70.000 Euro, die Langstreckenversion ab 95.000 Euro. Jeweils plus Steuern versteht sich.

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