Sema 2005

Anteros XTM - der Zitaten-Sammler

Foto: Anteros 4 Bilder

Die kalifornische Sportwagenmanufaktur Anteros hat mit dem gleichnamigen Cabrio auf der Sema ihre Vorstellungen von einem offenen Sportler im Retrodesign präsentiert, der sich optisch an zahlreiche Vorbilder anlehnt. Marktstart hat der Zweisitzer im Januar 2006.

Weil Kleinstserienhersteller heutzutage selten eine eigene Plattform für ihre Kreationen entwickeln, greift auch Anteros auf eine bewährte Basis zurück. In diesem Fall wurde die neue Corvette C6 als Spenderfahrzeug ausgewählt.

Über das Chassis aus Stahl formen die Anteros-Designer eine Retro-Look-Fieberglas-Karosse, die mit ihren ausgeprägten Kotflügelrundungen, den kecken Hüftknick, dem vergitterten Kühlerschlund, den seitlichen Kiemen und den tropfenförmigen Scheinwerfern an eine Mixtur aus älteren Ferrari, Aston Martin und Corvette erinnert. Doch diese Form ist nicht in Stein gemeißelt, soll doch jeder Kunde diverse Details an seinem Auto selbst bestimmen dürfen.

Auch bei der Technik besteht für potenzielle Käufer Wahlfreiheit. Übernommen aus der Corvette leistet der Sechsliter-V8 404 PS und 546 Nm, ein adaptierter Kompressor steigert den Output auf 550 PS. Den Leistungszenit für den Anteros bildet ein komplett getunter Achtzylinder, der es dann auf satte 650 PS bringen soll. Zwei Optionen gibt es auch bei der Kraftübertragung auf die Hinterräder. Zur Wahl stehen wie in der Corvette ein manuelles Sechsgang-Getriebe und eine Viergang-Automatik. Bei den Rädern gibt Anteros mehrtelige Fünfspeichenfelgen in der Dimension 18 Zoll vorn und 19 Zoll hinten mit entsprechenden Breitreifen vor.

Unter dem manuellen Stoffverdeck, das im geöffneten Zustand unter einer Persenning verschwindet, können sich die zwei Passagiere in einem Ambiente aus Leder, Edelholz und Kohlefaserapplikationen räkeln. Aber auch hier stehen dem Kunden fast alle Optionen offen.

Das offizielle Debüt des Serienfahrzeugs XTM soll im Rahmen einer Barrett/Jackson-Autoauktion in Scottsdale Arizona im Januar erfolgen. Dann sollen auch die Preise und die Vertriebswege feststehen. Wer jetzt schon Blut geleckt hat, kann sich noch auf ein weiteres Anteros-Projekt freuen, denn der Supersportler soll später auf gleicher Basis auch als Coupé seinen Weg machen. Es sei denn die Namensgebung wird zum Programm, denn Anteros stammt aus der griechischen Mythologie und ist der name des Gotts der verschmähten Liebe.

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