Sema 2006

Leitgolf und Donnerhase

Foto: Foto: VW 11 Bilder

Wer dachte, mit GTI und R32 habe das sportliche Golf-Treiben ein Ende, den belehrt Volkswagen auf der Sema in Las Vegas mit dem R GTI eines Besseren. Daneben sorgt der Golf auch noch als "Thunder Bunny" für Aufsehen.

Der Anblick des R GTI lässt die Herzen vieler Golf-Fans höher schlagen. Schwarz wie die Nacht ist seine Karosserie konsequent auf Leichtbau getrimmt. Neben den beiden Frontkotflügeln, der Motorhaube und der Heckklappe besteht unter anderem auch der Frontspoiler aus Kohlefaser.

Auf das Gewicht wurde auch im Interieur geachtet. Anstelle der Rücksitzbank befinden sich im Fond zwei Schalensitze, die ebenfalls nach dem Leichtbauprinzip entstanden sind. Von nüchternem Rennsportambiente ist allerdings keine Spur: Das Cockpit stammt unverwechselbar aus einem Golf und rote Nähte entlang der Sitze lassen eine gewisse Detailliebe erkennen.

Einen Kompromiss ist Volkswagen auch beim Fahrwerk eingegangen. Es soll nicht nur ausreichend Komfort im Alltag bieten, sondern dem Fahrer auch gelegentliche Ausritte auf die Rennstrecke erlauben. Befeuert wird der R GTI dabei von einem in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen VW-Tuner APR hochgezüchteten Zweiliter-TFSI. Die Leistungsdaten: 380 PS und 460 Newtonmeter. Aus dem Stand erreicht er damit Tempo 100 in knapp fünf Sekunden. Um die Golf-Rakete jederzeit sicher wieder einbremsen zu können, kommen an den 265er Reifen Brembo-Stopper zum Einsatz.

Für die Entwicklung des R GTI zeichnet Chef-Designer Derek Jenkins im Volkswagen Designzentrum in Santa Monica, Kalifornien, verantwortlich. Schon auf der letztjährigen Sema war der Wagen zu bestaunen. Damals noch als R-Konzeptfahrzeug. Auch wenn der R GTI dieses Stadium hinter sich gelassen hat, bleibt dennoch ein Wermutstropfen, denn eine Serienproduktion ist vorerst nicht geplant.

Ganz in weiß: Thunder Bunny

In eine ähnliche Richtung wie der R GTI zielt auch der "Thunder Bunny", der aus einem 2,5-Liter-Fünfzylinder mit Turboladertechnik von Neuspeed 228 PS holt. Statt schwarz dominiert an ihm die Farbe weiß - zumindest äußerlich. Einzige Ausnahme sind die goldfarbenen Alu-Felgen, hinter denen 310 Millimeter Bremsscheiben darauf warten, die Fuhre sicher zu verzögern. Sein Sportfahrwerk mit Bilstein-Komponenten steht Wochenendrennfahrern ebenfalls nicht im Wege.

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