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Mitsubishi Outlander Diesel gegen Plug-in-Hybrid im Test

Vieles spricht für den Diesel

Mitsubishi Outlander 2.2 DI-D 4WD, Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid Foto: Hans-Dieter Seufert 15 Bilder

Plug-in-Hybride führen zum Sparen einen E-Motor samt Leistungselektronik und Hochvoltspeicher mit. Doch lohnt sich das wirklich, oder fährt man mit einem modernen, effizienten Diesel oder Benziner insgesamt besser? Wir haben den Mitsubishi Outlander als Diesel und Hybrid verglichen.

14.07.2017 Heinrich Lingner 2 Kommentare

Stämmige Diesel mit sattem Drehmoment aus dem Keller sind die passenden Antriebe für größere SUV, das lehrt die Erfahrung. Und der Mitsubishi Outlander 2.2 DI-D 4WD mit seinem 150 PS starken Diesel, Sechsgang-Wandlerautomatik und Allradantrieb per Haldex-Kupplung bestätigt sie erneut.

So steht der SUV ab 35.990 Euro in der Liste, während er als Plug-in-Hybrid immerhin 4.000 Euro mehr kostet. Dafür bringt er neben dem Zweiliter-Benziner zwei je 60 kW starke Elektromotoren sowie eine Systemleistung von 203 PS mit. Da einer davon an der Hinterachse sitzt, hat der PHEV ebenfalls Allradantrieb, jedoch keinen so ausgefuchsten wie der Diesel. Dessen 4Lock-Modus wirkt wie eine mechanische Differenzialsperre und teilt der Achse mit besserer Haftung mehr Drehmoment zu.

Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid Details Foto: Hans-Dieter Seufert
Das serienmäßige und stufenlose CVT-Getriebe im Plug-in-Hybrid kann nicht überzeugen. Der Motor dreht oft unverhältnismäßig hoch, ohne für entsprechenden Vortrieb zu sorgen.

So dürfte er für Kunden, die häufiger auf rutschigem Terrain unterwegs sind, die bessere Wahl sein. Auch wegen der 500 kg höheren Anhängelast ist er der kompetentere Partner. Beim Hybrid gibt es drei Fahrmodi: Bei voll geladenem Akku treiben die beiden E-Motoren alle vier Räder an. Im seriellen Modus lädt der Verbrenner die Batterie, und die E-Motoren übernehmen die Antriebsarbeit. Wird dagegen volle Leistung gefordert, sorgt hauptsächlich der Verbrenner für Vortrieb, die E-Motoren schieben mit.

Der Diesel verbraucht weniger

Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Der Fahrer kann das Denken und Steuern der Elektronik überlassen. Lästig ist nur das stufenlose Getriebe, welches bei hoher Last den Benziner aufheulen lässt, ohne dass der Vortrieb entsprechend zunähme. Viel sparen kann er so ohnehin nicht, im Hybridbetrieb konsumiert der Plug-in 7,1 Liter Superbenzin. Der Diesel begnügt sich mit 6,6 l/100 km, bietet die gleichen Fahrleistungen und hat die 100 kg höhere Zuladung. Trotzdem ist der Outlander Plug-in ein Erfolg, rund ein Drittel der Käufer entscheiden sich in Deutschland für die Elektrovariante.

Kia Optima: Vergleich Diesel gegen Hybrid

BMW 3er: Vergleich Diesel gegen Hybrid

Audi A3 Sportback: Vergleich Benziner gegen Hybrid

Fazit

Die sehr geringe elektrische Reichweite, der schlappe Benziner und das gewöhnungsbedürftige CVT-Getriebe stören am Plug-in. Der Allrad-Diesel ist das vielfältiger einsetzbare und zudem sparsamere Auto.

Technische Daten
Mitsubishi Outlander 2.2 DI-D 4WD TopMitsubishi Outlander 2.0 Plug-in-Hybrid 4WD Plus
Grundpreis42.590 €45.990 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe4695 x 1810 x 1710 mm4695 x 1800 x 1710 mm
KofferraumvolumenVDA141 bis 1613 l463 bis 1602 l
Hubraum / Motor2268 cm³ / 4-Zylinder1998 cm³ / 4-Zylinder
Leistung110 kW / 150 PS bei 3500 U/min149 kW / 203 PS bei 4500 U/min
Höchstgeschwindigkeit190 km/h170 km/h
0-100 km/h11,0 s10,8 s
Verbrauch5,8 l/100 km1,8 l/100 km
TestverbrauchDieselSuper Benzin
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    Hier merkt man das die Redaktion sich noch nicht richtig mit Plug-In Hybriden auseinandergesetzt hat.
    Ja, der Diesel kann mehr ziehen, hat bis zu 7 Sitzplätze und auf Autobahnetappen den geringeren Verbrauch, aber die meisten haben keinen Pferdehänger, keine Grossfamilie oder arbeiten im Aussendienst. Der Allrad im Hybriden dürfte 90% der Käufer auch ausreichen.
    Ich selbst wohne in Stockholm. Dort gibt es eine gute Infratruktur zum Laden dieser Fahrzeuge. Mein Vermieter z.B. MUSS meinen gemieteten Parkplatz mit einer Ladestation ausstatten. Der Mietpreis erhöht sich deswegen mit 60,-EURO, aber ich kann soviel Strom tanken wie ich will. Im urbanen Raum kommt man ca. 40-50km mit reiner Batterie. Danach läuft der Outlander wie ein Hybrid.
    Ich fahre täglich ca. 300km da ich den Wagen im Behiderten Fahrdienst einsetze. Davon ca. 80km rein elektrisch (tanke in der Mittagspause zu Hause auf) und die restlichen 220km mit ca. 13Liter E10 Benzin, macht also 4,3 Liter per 100km. Stadtverkehr, zur Hauptverkehrszeit, oft mit 4 Personen an Bord.
    Bin im Sommer von Stockholm nach Ulm gefahren (ca.1800km) und hatte bei Einhaltung der Tempolimits und der deutschen Richtgeschwindigkeit einen Durchschnittsverbrauch von 8,5Liter. Für einen zwei Tonnen SUV geht das in Ordnung. In Ulm konnte ich dank Schwaben Card um sonst Strohm tanken und an den Ladestationen mit Parkscheibe parken anstelle ein Ticket zu kaufen. Leider blockieren ignorante Dieselfahrer gerne die Ladeplätze. Komfortabel ist der Wagen, und der Motor jault auch nicht nicht wie beschrieben, wenn man eben mit dem serienmässigen Abstandstempomat fährt, bzw versucht den Outlander wie einen Diesel zu bewegen, sondern schonend fährt.
    Generell entschläunigt einen so ein Hybrid, und man erwischt sich immer wieder dabei das man versucht noch ein bisschen sparsamer zu fahren.
    Der Wiederverkaufswert ist auch höher als bei einem Diesel, unter 16.000,-EURO für einen 2013er gibt es nichts. Und es gibt genügend Fahrzeuge mit über 150TKM. Die Batterie hällt, der Outlander benutzt nur 75% der Kapazität, die restlichen 25% werden für den Allradantrieb und das Anfahren gespart. 1.200KG Anhängelast ist für einen Hybrid auch in Ordnung. Es ist mein erster Japaner, aber die deutschen alternativen sind wenig ausgereift (Passat) oder einfach zu teuer (BMW/Mercedes).
    Hoffe das der Dieselskandal in Deutschland mehr Leute annimiert einen Plug-In Hybriden zu kaufen. Wer Eine Garage hat kann diese mit Solarzellen ausrüsten und somit eigenen Strom tanken. Wer weniger als 50km pendelt kann am Arbeitsplatz tanken und emissions und meisst kostenfrei fahren, muss aber auch längere Reisen nicht scheuen.
    In ein paar Jahren werde ich dann auf ein komplett elektrisch angetriebenes Auto umsteigen. Für diese grossen Batterien muss die Infrastruktur zur Schnellladung erst noch geschaffen werden. Aber 2020 wird es da bestimmt schon was geben, und vielleicht auch endlich Deutsche Alternativen.

    CokeZero 5. August 2017, 11:52 Uhr
    Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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