Audi A3 Limousine 40 TFSI Quattro, Exterieur Achim Hartmann

Audi-Rückruf in den USA

Airbag-Probleme beim A3

Audi muss in den USA insgesamt 288.000 Autos in die Werkstätten rufen – und dabei gleich zwei Probleme beheben. Beim A3 kann ein Airbag streiken, beim Q5 kann sich die Abdeckung am Radlauf lösen und beim Q3 kann der Blinker ausfallen.

Audi hat in den USA mit Rückrufen zu kämpfen, die insgesamt drei Probleme betreffen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press. Bei einer Aktion geht es um die Kompakt-Baureihe A3. Hier kann ein Wackelkontakt in der elektrischen Verbindung zwischen Sitzbelegungserkennung und Beifahrer-Airbag dazu führen, dass dieser vorübergehend deaktiviert wird. Im Zuge des Rückrufs, der am 18. August 2019 beginnt, tauschen die Audi-Händler das fehlerhafte Teil aus. Konkret geht es um folgende nur in den USA verkaufte Modellversionen und -jahre:

  • 2015 – 2019 Audi A3 Limousine
  • 2015 – 2019 Audi A3 Cabriolet
  • 2015 – 2016 Audi S3 Limousine
  • 2016 – 2018 Audi A3 e-tron
  • 2017 – 2019 Audi RS3

Ein zweites Problem betrifft den Audi Q5 und SQ5 der Modelljahre 2018 und 2019. Hier kann sich ein Clip lösen, der die Plastikabdeckung am Radlauf hält, was auf der Straße vor allem für andere Verkehrsteilnehmer zu gefährlichen Situationen führen kann. Kunden sollten überprüfen, ob die Abdeckung bei ihrem Auto zu weit absteht oder Windgeräusche verursacht. Bei der am 2. August startenden Rückrufaktion fixieren die Werkstätten die Abdeckungen mit zusätzlichen Schrauben und Muttern. Einem Audi-Sprecher zufolge betrifft das Problem technisch gesehen Fahrzeuge auf allen Märkten; es ist jedoch noch nicht klar, ob der Rückruf auch auf andere Länder ausgeweitet wird und wie viele Autos davon betroffen wären.

Ähnlich ist die Lage beim dritten Rückruf. In dessen Rahmen muss Audi in den USA den Q3 der Modelljahre 2016 bis 2018 in die Werkstätten holen. Bei Autos mit LED-Scheinwerfern kann die Software falsch konfiguriert worden sein, was dazu führt, dass einer der vorderen Blinker ausfallen kann, ohne dass dies dem Fahrer per Warnmeldung angezeigt wird. In der Werkstatt wird die Software der gut 23.000 betroffenen Autos ab Mitte Juli innerhalb von einer Stunde präziser programmiert. Das Problem könnte auch andere Märkte betreffen, ist Audi zufolge dort aber noch keinem Kunden aufgefallen.

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