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Elektrofahrräder boomen

2010 wurden schon 200.000 Pedelecs verkauft

Während Elektroautos noch die Ausnahme im Verkehr sind, erlebt das Elektrorad bereits einen Boom. 2010 wurde in Deutschland rund 200.000 Pedelecs abgesetzt, 50.000 mehr als 2009, teilte der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club auf der Berliner Touristikmesse ITB mit.

Auch der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) rechnet nach ersten Schätzungen mit 200.000 verkauften Pedelecs in Deutschland. Damit hatten laut ZIV fünf Prozent aller verkauften Neuräder in Deutschland einen Elektroantrieb. Der Verband rechnet mit einem sich verstärkenden Boom und geht von einem Marktanteil von 15 Prozent im Jahr 2018 aus. Das wären bei einem Marktvolumen von fünf Millionen verkauften Neurädern rund 750.000 E-Bikes.

Die meisten Pedelecs sind mit Lithium-Ionen-Akkus oder Nickel-Metallhydrid-Akkus ausgestattet und kosten zwischen 1.500 und 2.000 Euro. Die Reichweite ohne große Steigungen liegt zwischen 80 und 100 Kilometer.

Dabei ist das Pedelec nicht etwa wie erwartet ein Fahrrad nur für ältere Fahrer. Zunehmend steigen auch Berufspendler auf Elektroräder um. Dabei treiben die Elektromotoren, die in den Radnaben oder der Tretkurbel untergebracht sind, nicht etwas das Fahrrad vollständig an. Die Motoren schalten sich nur als Unterstützung zu, sobald der Fahrer in die Pedale tritt. Dadurch haben Radfahrer auf dem Pedelec permanenten Rückenwind und kommen so leicht und bequem auf einen Schnitt von 25 km/h. Über diesem Tempo schaltet sich der Motor ab.

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