Ioki Bahn autonome Verkehrsmittel DB
11/2017, ioki von der Bahn
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Fahrdienste für die letzte Meile

Ioki fährt Kunden On-Demand

Frankfurt statt Bangkok: Die Bahn testet in einem Feldversuch für ihren Fahrdienstservice namens ioki auch elektrische TukTuks. 2018 soll der Service gößer ausgerollt werden.

Ein autonom fahrender Bus – zugeliefert vom französischen Hersteller Navya – im bayrischen Bad Birnbach, ein bereits seit vielen Jahren etabliertes Mietradsystem und die Flinkster genannte Car Sharing- Flotte mit 4.000 Autos: Die Deutsche Bahn hat schon heute ein ziemlich breit gefächertes Angebot an Verkehrssystemen. Bahn-Kunden kommen mit dem Rad oder dem geteilten Auto in vielen Städten vom Bahnhof zur finalen Destination und wieder zurück – und das auch nicht nur auf der „Last Mile“.

Jetzt hat in Frankfurt am Main der Feldversuch für ein weiteres Mobilitätsprojekt der Bahn begonnen, die unter dem Namen „ioki“ zusammengefasst werden.

32 Standorte in Frankfurt

Bahn-Mitarbeiter können einen On-Demand-Fahrservice nutzen, um innerhalb Frankfurts zwischen den 32 Standorten des Unternehmens pendeln zu können. 13 Fahrzeuge stehen dafür bereit, neben Kleinbussen auch fünf elektrische TukTuks.

Mit dem Praxistest in Frankfurt soll die IT-Plattform und die App für den Fahrdienst getestet werden, noch vor Ende des Jahres wird es eine weitere Versuchsflotte in der Kleinstadt Wittlich geben. 2018 schließlich will die Bahn „ioki“ als reguläre Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr an den Start bringen.

„Unsere Vision ist es, unsere Angebote noch stärker an den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden auszurichten, damit sie ihre täglichen Wege einfacher und flexibler gestalten können – ohne eigenes Auto, jederzeit auf Abruf, digital buchbar, in der Stadt wie auf dem Land und mit Anschluss an die Schiene“, erklärte DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber bei der Projektvorstellung.

Bis spätestens 2025 strebt loki die ersten regulär betriebenen autonomen Verkehrsangebote an.

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