Berger-Studie

Europa wird Hauptmarkt für Assistenzsysteme

Autonomes Fahren, Technik, Grafik Foto: BMW

Der Markt für Assistenzsysteme wird sich weltweit in den nächsten sechs Jahren mehr als verdreifachen. Dabei wird Europa auf absehbare Zeit der mit Abstand wichtigste Markt für Assistenzsysteme. Das ist das Ergebnis einer aktuelle Studie der Unternehmensberatung Roland Berger, die auto motor und sport vorliegt.

Bis 2020 wird der Markt für Assistenzsysteme um jährlich 18,8 Prozent wachsen, von 3,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr auf 12,8 Milliarden Euro, so die Prognose. Zwar sind die Zuwachsraten in China, Japan und Korea hoch, weil dort die Märkte jetzt noch besonders klein sind. Doch mit Abstand stärkster Markt für Assistenzsysteme ist und bleibt Europa. Roland Berger rechnet damit, dass sich der Umsatz mit Fahrassistenten in Europa von 1,3 Milliarden (2013) auf 5,3 Milliarden Euro im Jahr 2020 vervierfachen wird.

Auch NAFTA setzt auf Assistenzsysteme

Zweitwichtigster Markt wird in sechs Jahren laut Roland Berger der nordamerikanische Wirtschaftsraum Nafta mit 3,1 Milliarden Euro, vor Japan und Korea mit 2,3 Milliarden Euro. In China rechnen die Marktforscher mit einem Wachstum auf 1,5 Milliarden Euro. Der Rest der Welt spielt kaum eine Rolle und kommt auf gerade 600 Millionen Euro in sechs Jahren.

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