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Britische Marke erneut gescheitert

Seit 73 Jahren baut der britische Autohersteller Bristol Cars mit einigen Unterbrechungen eigenwillige Sportwagen. Jetzt mussten die Briten erneut Konkurs anmelden.

Der Autobauer Bristol blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Gestartet war Bristol 1875 als Hersteller von Straßenbahnen. Vor dem ersten Weltkrieg stieg man in die Produktion von Flugzeugen ein. Nach Kriegsende fielen hier aber die Aufträge weg und man suchte sich mit der Autoproduktion ein neues Betätigungsfeld.

Blütezeit in den 60er und 70ern

In der In seiner Blütezeit von Bristol Cars waren die britischen Fahrzeuge mit Chrysler-Technik zumindest beim britischen Establishment überaus beliebt. In den 1980ern begann der Niedergang. Die Fahrzeuge waren den Kunden technisch und optisch zu altbacken. Wechselnde Eigentümer und unrealistische Sanierungspläne gefährdeten das Unternehmen dauerhaft. 2011 musste Bristol Cars Insolvenz anmelden. Die Unternehmensreste gingen an einen neuen Besitzer – die Kamkorp Limited. Die hatten 2016 mit dem Bullet ein neues Modell vorgestellt. 2017 sollte der Bristol Bullet in Produktion gehen. Die Fertigung ist aber nie angelaufen.

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Jetzt scheint auch den neuen Besitzern endgültig das Geld ausgegangen zu sein. Bristol Cars wurde Ende 2019 unter Insolvenzverwaltung gestellt. Auch letzte Rettungsversuche scheiterten. Ein neuer Käufer scheint nicht in Sicht zu sein. Jetzt wird der Autobauer abgewickelt um die Gläubigeransprüche zufrieden zu stellen.

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