Neue Mobilitätsangebote der Autobauer

Volvo und VW bringen neue Car Sharing - Angebote

Die neue Volkswagen Studie Cityskater Foto: Volkswagen 5 Bilder

Autobauer werden zu Mobilitätsdienstleistern. Volvo und VW bieten neue Beispiele für den Wandel in der Industrie. Car Sharing soll helfen, die neuen Elektroautos von VW auf die Straßen zu bringen.

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Die schwedische Marke Volvo, seit einigen Jahren im chinesischen Besitz und seitdem wieder voller Tatendrang, möchte sich in Zukunft nicht mehr nur mit der Rolle des Automobilherstellers begnügen. Für die Bündelung von Mobilitätsdienstleistungen wurde jetzt eine neue Marke gegründet, deren Name schlicht „M“ ist.

Kernelement von M soll eine künstliche Intelligenz sein, die das Verhalten der Kunden erkennt, lernt und für Planungen berücksichtigt. Damit möchte sich Volvo von herkömmlichen Car Sharing – Anbietern abheben. Was genau die Besonderheit der M-Software ist, will Volvo im Laufe es Jahres verraten.

Aktuell betreibt Volvo in Schweden eine Car Sharing – Flotte mit 1.700 Fahrzeugen unter der Marke Sunfleet. Dieses Angebot soll in M aufgehen, wenn die Tests in Stockholm beendet sind.

„Die Mobilität durchläuft einen grundlegenden Wandel und Volvo führt diesen Wandel an. Die Einführung von ‚M‘ schafft neue Einnahmequellen für die Volvo Car Group und ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Bestrebens, bis Mitte des nächsten Jahrzehnts mehr als fünf Millionen direkte Kundenbeziehungen aufzubauen“, erklärt Volvo-Chef Hakan Samuelsson.

VW Car Sharing mit Elektrofahrzeugen

Auch Volkswagen bereitet den Start eines neuen Car Sharing Angebots vor. Ein erster Versuch in Hannover wurde vor einiger Zeit wieder beendet. Unter der Marke We, unter der VW eine digitale Kundenplattform unterhält, sollen schon 2019 Car Sharing – Dienste starten.

Die Fahrzeugflotte wird ausschließlich aus Elektroautos bestehen. Für die Marke VW dürfte das auch ein gutes Instrument sein, den I.D. direkt zum Marktstart im Straßenbild zu verankern und potenzielle Kunden der neuen Elektroauto-Palette anzusprechen. Schon kurz nach dem Start, im Jahr 2020, soll das Car Sharing von We auf große Städte in Europa, Amerika und Asien ausgerollt werden. Auch der Einsatz von ebenfalls elektrisch angetriebenen Rollern für die letzte Meile ist angedacht.

Jürgen Stackmann, Vertriebsvorstand bei Volkswagen, erklärt die Zielsetzung des neuen Angebots: „Wir sind der Überzeugung, dass der Car Sharing-Markt noch Potenzial hat. Deshalb treten wir mit einem ganzheitlichen Konzept aus einer Hand an, das alle Mobilitätsbedarfe von der wenige Minuten dauernden Kurzstrecke bis zur wochenlangen Urlaubsreise abdeckt. Bei unseren Flotten für die Vehicle-on-Demand-Dienste setzen wir vollständig auf Elektrofahrzeuge, bieten also emissionsfreie und nachhaltige Mobilität an. Damit entlasten wir Stadträume auf intelligente Art.“

Neuester Kommentar

Interessanter Artikel, werter Herr Conrad!
Was mich aber doch irritiert und den Lesefluss behindert: Jemand, der von Berufs wegen mit dem Texte Schreiben befasst ist, kennt nicht den Unterschied zwischen Binde- und Gedankenstrich, verfasst und veröffentlicht Konstrukte wie "Car Sharing – Flotte". Herr Conrad! Dieses Verbindung aus mehreren Wörtern bitte einfach mit Bindestrichen durchkoppeln: Car-Sharing-Flotte. Noch besser: Carsharing in einem Wort ohne Bindestrich. Der wird nur verwendet, wenn hinten noch "Flotte" oder "Angebot" angehängt wird. Der längere Gedankenstrich hat da gar nichts zu suchen, verwirrt den Leser nur.
Das ist gar nicht kompliziert, gehört bei Schreibern zum grundsätzlichen Handwerkszeug. Bitte mal nachschulen!
Mit dem Ausdruck meiner höflichen Hochachtung
H.F. Unitz

Unitz 15. Juli 2018, 13:36 Uhr
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