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Car-to-Car-Kommunikation

Mobilfunk verbindet Autos

Vodafone, Audi und Huawei zeigen auf der CeBIT, wie der Straßenverkehr der Zukunft funktioniert. Die neue Technologie soll Unfälle vermeiden sowie Zeit und Treibstoff sparen. Toyota setzt in Japan auf den Telekommunikationspartner NTT.

Für die vollständige Vernetzung aller Verkehrsteilnehmer setzt Vodafone auf die neue Mobilfunktechnologie LTE-V2X, mit der nicht nur Autos künftig direkt kommunizieren können. Fahrzeuge sollen auch Informationen auf direktem Wege auch mit Fußgängern, Ampeln und Kreuzungen austauschen können - und zwar in Echtzeit.

Damit sollen beispielsweise Informationen über potenzielle Gefahrensituationen besonders schnell an andere Verkehrsteilnehmer weitergeleitet werden, und sich Unfälle vermeiden lassen. Weniger oder ar keine Staus mehr sparen Zeit und Treibstoff. Die Projektpartner gehen von bis zu 15% weniger Benzinverbrauch aus.

Auf der CeBIT präsentieren die drei Unternehmen bereits unterschiedliche Szenarien der Direktkommunikation zwischen den Verkehrsteilnehmern. Fahrzeuge erhalten eine unmittelbare Warnung, wenn ein vorausfahrendes Auto abbremst weil beispielsweise ein Ball auf die Straße rollt. Per Live-Stream können Autofahrer das Sichtfeld anderer, vorausfahrender Fahrzeuge einsehen. So überblicken sie selbst dann die Straße, wenn große Fahrzeuge die direkte Sicht versperren. Außerdem zeigt Vodafone, wie Autos eine Warnung erhalten, sobald sich Fußgänger am Straßenrand der Fahrbahn nähern, zum Beispiel um einen Zebrastreifen zu überqueren.

Toyota-Feldversuch ab 2018

Der japanische Autobauer Toyota setzt bei der Vernetzung on Fahrzeugen auf die Nippon Telegraph and Telephone Corporation (NTT), das führende Telekommunikationsunternehmen Japans. Beide Unternehmen prüfen unter anderem den Einsatz des Mobilfunkstandards der nächsten Generation: Das neue 5G verbessert und beschleunigt den Datenaustausch. Außerdem sollen benutzerfreundliche Dienste, die den Fahrer unter anderem mit künstlicher Intelligenz und der Interaktion zwischen Auto und Verkehrsinfrastruktur im Alltag unterstützen, entwickelt sowie der Aufbau von Rechenzentren und einer globalen Infrastruktur untersucht werden.

Ein erster Feldversuch mit entsprechend ausgestatteten Toyota Modellen ist bereits für 2018 geplant.

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