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Neues Gesetz gegen Führerschein-Tourismus

Foto: Archiv

Mit einem neuen Straßenverkehrsgesetz will Tschechien künftig stärker gegen den "Führerschein-Tourismus" von Ausländern vorgehen. Die novellierten Bestimmungen treten an diesem Samstag (29.6.) in Kraft.

Demnach erhält künftig ein erfolgreicher Fahrschüler die tschechische Fahrerlaubnis nur noch dann, wenn er einen festen Wohnsitz im Land nachweisen kann. Seit dem EU-Beitritt Tschechiens hatten viele Deutsche und Österreicher, die in ihrer Heimat mit Fahrverbot belegt sind, diese Sperre mit einem in Tschechien erworbenen Führerschein umgangen.

Allein im vergangenen Jahr waren laut Behördenangaben 7.144 Fahrerlaubnisse für deutsche Staatsbürger ausgestellt worden. Ein weiterer Kernpunkt ist die Pflicht, in Tschechien ganzjährig auch tagsüber mit eingeschaltetem Abblendlicht zu fahren. Zudem müssen Autofahrer unter anderem Neuerungen zum Verhalten gegenüber Radfahrern, zum Fahrstreifenwechsel sowie beim Halten und Parken beachten. Im Rahmen der Novelle wurde die tschechische Polizei auch mit mehr Befugnissen ausgestattet. Größte Änderung für Tschechen ist die Einführung eines Punktesystems nach deutschem Vorbild.

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