Digitale Nummernschilder in Dubai

Neue Technologie im Test

Maserati Levante Modelljahr 2018 Offroad Wüste Dubai Foto: Maserati

In Dubai beginnt im kommenden Monat eine mehrmonatige Testphase für digitale Nummernschilder. Das bedeutet nicht, dass fortan LCD-Displays am Auto hängen sollen. Die elektronischen Helfer haben weitaus mehr Funktionen. Doch es gibt auch kritische Stimmen.

Laut eigenen Angaben hat es sich die Wüsten-Metropole Dubai zum Ziel gemacht, eine globale Führungsposition in puncto Technologie zu übernehmen. So weit so bekannt von vielen Metropolen – doch wie soll das genau aussehen? Dubai versucht es mit digitalen Nummernschildern, die bis Ende des Jahres im laufenden Betrieb getestet werden sollen. Das soll nicht bedeuten, dass die Araber künftig Leuchtreklame spazieren fahren; viel mehr stellt der Leiter der örtlichen Zulassungsbehörde, Sultan Abdullah al-Marzouqi, einen Zugewinn an Sicherheit und Komfort in den Vordergrund.

Das Nummernschild kommuniziert

Maserati Levante Modelljahr 2018 Offroad Wüste Dubai
Luxus-SUV auf Offroad-Tour in der Wüste 2:25 Min.

Die digitalen Nummernschilder sollen es Polizei und Rettungskräften per GPS und diversen Sensoren ermöglichen, im Falle eines Unfalls das Unglücksfahrzeug umgehend aufzuspüren. Reicht noch nicht für den weltweiten Technik-Leadership? Nun, die Schilder können noch mehr, beispielsweise die Verkehrssituation erfassen und mit anderen Fahrzeugen kommunizieren. Etwa um denen mitzuteilen, wenn sich die Verkehrsbedingungen ändern, oder Gefahrenstellen auf der Strecke entstehen. Zudem sollen sie sich an die Kontoverbindung des Fahrers koppeln lassen können, um beispielsweise Parkgebühren oder Maut automatisch abzuwickeln. Dass hier Datenschützern der kalte Schweiß auf den Hemdkragen tropft, dürfte kaum eine Überraschung sein. Kritiker stellen die grundsätzliche Frage, wie viel eine Regierung über die Einwohner en Detail wissen sollte. Mit den digitalen Nummernschildern und dem GPS-System wüssten die Verantwortlichen jedenfalls jeder Zeit, wo sich der Fahrer eines Fahrzeuges aufhält.

Dubai Police Cars
Scheich-Polizei fährt Nissan GT-R

Bis 2030 will Dubai mit autonomen Fahzeugen ein Viertel des aktuellen Verkehrsaufkommens ersetzen. Doch die Vision reicht noch weiter zu fliegenden Dronen-Taxis, schwebenden Hoverbikes und dem Transportsystem Hyperloop von Tesla-Chef Elon Musk. Doch wer weiß – es war ja auch möglich eine Drei-Millionen-Metropole aus der Wüste zu stampfen. Testberichte zum digitalen Nummernschild werden für den kommenden November erwartet.

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