Ermittlungen nach Feuerwehr-Verkehrsunfall

Foto: dpa

Die Ermittlungen zur Ursache des schweren Unfalls eines Feuerwehrautos mit vier Toten in Sachsen-Anhalt können noch Wochen dauern. "Das wird man so schnell nicht klären können", sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Stendal am Mittwoch (21.6.).

Nach seinen Angaben haben Spezialisten die Spuren am Unfallort in Glindenberg weitgehend gesichert und dokumentiert. Die Befragung von Zeugen wurde jedoch noch nicht abgeschlossen, weil einige der sechs Schwerverletzten wegen ihres Gesundheitszustandes dazu noch nicht fähig sind.

Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft laufen den Angaben zufolge zunächst wegen fahrlässiger Tötung in Folge eines Verkehrsunfalls. Im Mittelpunkt steht die Frage, wer Schuld hat an dem folgenschweren Zusammenstoß des Löschwagens mit einem Auto am Montagabend.

Der Feuerwehrwagen mit neun Insassen, darunter die 35-jährige Fahrerin, fuhr mit Blaulicht und Martinshorn zu einem Übungseinsatz. Das von einer 49-jährigen gesteuerte Auto fuhr auf einer Vorfahrtstraße. Der Polizeisprecher sagte, auch nach Abschluss der Ermittlungen müsse nicht zwingend feststehen, wer an dem Unglück Schuld trage. Das müsse im Zweifel ein Gericht entscheiden.

Bei dem Unfall starben vier Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wolmirstedt im Alter zwischen 20 und 22 Jahren. Fünf weitere Feuerwehrleute und die Fahrerin des zweiten Unfallautos wurden schwer verletzt.

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