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EU-Neuzulassungen Juni 2022: Minus 15,4 Prozent

EU-Neuzulassungen Juni 2022 Abwärtstrend kennt kein Ende

Der europäische Neuwagenmarkt kommt einfach nicht in Fahrt. Auch im Juni bleiben die Zahlen unter dem Vorjahr. Das Minus beträgt 15,4 Prozent. Auch die Halbjahresbilanz bleibt um 14 Prozent unter dem Vorjahr.

Der europäische Autohandel wird weiter von fehlenden Teilen bestimmt. Die Löcher in den Lieferketten bremsen die Produktion und damit auch die Möglichkeit den Markt mit neuen Autos zu beliefern. So sinken trotz hoher Nachfrage die Quoten immer weiter. Wie der europäische Automobilherstellerverband ACEA mitteilt, konnten die Autobauer im Juni in der EU nur 886.510 neue Autos in den Verkehr bringen. So wenig wie seit 1996 nicht mehr. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der Absatz um 15,4 Prozent.

Minus im Juni, Minus im Halbjahr

Der anhaltende Abwärtstrend schlägt sich auch auf den Volumenmärkten deutlich nieder. Deutschland meldet 224.558 Neuzulassungen und damit 18,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Der französische Markt kommt nur auf 171.087 neu zugelassene Autos. Die Franzosen fahren damit dem Vorjahresergebnis um 14,2 Prozent hinterher. Nur 127.209 Neuzulassungen in Italien münden in ein Minus von 15 Prozent. Spanien kommt gerade einmal auf 89.252 Pkw-Neuzulassungen – 7,8 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Auch auf dem Volumenmarkt Großbritannien kennen die Zahlen nur eine Richtung – abwärts. Im Ex-EU-Mitgliedsland sank die Neuzulassungsquote im Juni um 24,3 Prozent auf 140.958 Autos.

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Mit den Juni-Zahlen ist aber auch die Halbjahresbilanz komplett. Und auch die sieht alles andere als rosig aus. Insgesamt konnten in der EU in den ersten sechs Monaten 4.608.205 Autos neu in den Verkehr gebracht werden. Das sind 14 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Die Sechs-Monats-Bilanz für den deutschen Markt sieht 1.237.975 Neuzulassungen und ein Minus von 11,0 Prozent. Der französische Markt bricht um 16,3 Prozent auf 771.980 Neuzulassungen ein. Um 22,7 Prozent abwärts geht es in Italien, wo nur 684.228 neue Pkw auf die Straßen kamen. Spanien sinkt um 10,7 Prozent auf 407.757 Neuzulassungen im ersten Halbjahr. Der britische Markt schrumpft um 11,9 Prozent auf 802.079 Autos.

Alle verlieren, VW bleibt vorn

Marktführer im schrumpfenden Markt bleibt im Juni weiter der Volkswagenkonzern, der auf einen Marktanteil von 24,3 Prozent kommt. Stärkster Verfolger ist weiter der Stellantis-Verbund, dem ein Marktanteil von 21,5 Prozent zufällt. Weit abgeschlagen folgt mit 13,7 Prozent die Renault-Gruppe. Trotz kräftiger Einbußen bleibt VW die stärkste Einzelmarke in der EU. Die Niedersachsen kommen auf einen Marktanteil im Juni von 10,9 Prozent. Zweite Kraft mit einem Marktanteil von 7,5 Prozent ist Renault. Peugeot schafft mit sieben Prozent vom Kuchen Rang drei. Auf den weiteren Plätzen folgen Toyota (6,6 %), Dacia (6,2 %), Mercedes (5,4 %) und BMW (5,3 %). Skoda liegt gleichauf mit Kia bei 4,7 Prozent. Hyundai steht mit 4,6 Prozent knapp vor Audi (4,5 %). Die Konzernschwestern Fiat und Opel kommen beide auf einen Marktanteil von 4,1 Prozent. Citroen hält sich mit 3,9 Prozent vor Seat (3,5 %) und Ford (3,2 %).

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Fazit

Entspannung auf dem europäischen Neuwagenmarkt ist nicht in Sicht. Halbleiter- und Rohstoffknappheit schränken weiter erheblich die Produktion ein. Die Hersteller konzentrieren sich auch weiterhin auf die Produktion von Fahrzeugen, mit denen sie am meisten Geld verdienen können. Die Verfügbarkeit von Neuwagen bleibt eingeschränkt, die Neuwagenpreise hoch und die Lieferzeiten lang.

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