EU-Neuzulassungen November 2018

Deutlich unter Vorjahr

Foto: GIW

Nach dem Zulassungsboom vor der WLTP-Umstellung, bekommen die europäischen Märkte jetzt die entsprechend zurückhaltende Kauflust der Kunden zu spüren. Im November gingen die Neuzulassungen um 8 % zurück.

Konnten die europäischen Pkw-Neuzulassungen im Juli und im August noch um 10,5 und 31,2 % gegenüber dem Vorjahr zulegen, so brachen mit der WLTP-Umstellung im September die Neuzulassungen deutlich ein. Der September brachte ein Minus von 23,5 %, der Oktober folgte mit minus 7,3 % und auch im abgelaufenen November blieben die Neuzulassungen noch um 8 % unter dem Vorjahr. Insgesamt wurden im November in Europa 1.121.162 Pkw erstmals in den Verkehr gebracht.

Alle großen Märkte verlieren

Betroffen von diesem Rückgang sind alle Volumenmärkte. Wie der europäische Automobilherstellerverband ACEA meldet, wurden in Deutschland im November 2018 272.674 Pkw neu zugelassen, was einem Minus von 9,9 % entspricht. Frankreich meldet 171.611 Neuzulassungen und einen Rückgang um 4,7 %. Italien liegt mit 146.991 Neuzulassungen um 6,3 % unter Vorjahr. 91.063 Neuzulassungen und ein Minus von 12,6 % meldet Spanien. Großbritannien kommt auf 158.639 Neuzulassungen und liegt damit um 3 % unter Vorjahr.

Dennoch kann der europäische Markt nach elf Monaten auf ein leichtes Plus zurückblicken. Mit insgesamt 14.160.278 neu zugelassenen Pkw liegt das Ergebnis bislang um 0,8 % über dem Vorjahresvergleichszeitraum.

Neuzulassungen November 2018
VW, Audi und Porsche stürzen ab

Mercedes stark, Audi schwach

Trotz stark schwankender Ergebnisse hat sich die Verteilung der Marktanteile kaum verändert. Europäischer Marktführer im November 2018 bleibt der Volkswagenkonzern mit einem Marktanteil von 23,7 %. Stärkste Einzelmarke ist weiter VW mit 11,8 %. Es folgen Peugeot (6,6 %) und Ford (6,4 %) sowie gleichauf Mercedes (6,4 %), die damit Renault (6,3 %) knapp abgehängt haben. Opel steht mit einem Marktanteil von 5,8 % knapp vor BMW (5,6 %). Skoda steht mit 5,3 % vor Toyota (4,7 %). Es folgen gleichauf Fiat und Dacia (jeweils 4,0 %). Dahinter stehen Citroën (3,8 %) und Hyundai (3,5 %). Audi kann sich mit einem Marktanteil von nur noch 3,3 % nur knapp vor Kia (3,2 %) und Seat (3,1 %) behaupten. Nissan und Volvo liegen gleichauf bei 2,3 % Marktanteil.

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