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EU-Neuzulassungen September 2019

Satter Zuwachs nach schwachem Vorjahr

Die Pkw-Neuzulassungen in der EU sind im September 2019 um 14,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Insgesamt rollten 1.249.403 neue Autos auf europäische Straßen.

14,5 Prozent Plus bei den Pkw-Neuzulassungen klingt gewaltig, relativiert sich aber schnell, wenn man den enormen WLTP-Einbruch aus dem Vorjahr miteinbezieht. Damals fiel die Neuzulassungsquote um satte 23,5 Prozent gegenüber 2017. Beigetragen zum aktuellen Wachstum haben alle großen europäischen Automobilmärkte.

UK ist größter EU-Markt

In Frankreich mündeten 173.443 Neuzulassungen in einem Plus von 16,6 Prozent. Der deutsche Markt verzeichnete mit 244.622 Pkw-Neuzulassungen einen Zuwachs von 22,2 Prozent. 13,4 Prozent Plus und 142.136 erstmals in den Verkehr gebrachte Pkw meldet Italien. Spanien kommt auf plus 18,3 Prozent und 81.751 Neuzulassungen, Großbritannien mit 343.255 Neuzulassungen im September der absolut größte europäische Markt auf plus 1,3 Prozent. Dennoch liegen die Pkw-Neuzulassungen in Europa nach neun Monaten mit 11.769.175 Fahrzeugen noch um 1,6 Prozent unter dem Vorjahr.

VW bleibt Marktführer

Europäischer Marktführer im September bleibt der VW-Konzern mit einem Marktanteil von 20,0 Prozent. Die Niedersachsen stellen mit VW auch die stärkste Einzelmarke, die einen Marktanteil von 9,2 Prozent auf sich vereinen konnte. Als zweite Kraft konnte sich im September Mercedes mit einem Marktanteil von 6,9 Prozent etablieren. Mit 6,8 Prozent knapp dahinter liegt Renault auf Rang drei. Ford kommt als Vierter auf 6,6 Prozent Marktanteil. Auf den weiteren Plätzen finden sich Opel (6,4 %), Peugeot und BMW (jeweils 5,8 %), Toyota (5,1 %), Skoda (4,3 %), Hyundai (4,1 %), Kia (4,0 %), Citroën und Fiat (jeweils 3,9 %), Audi (3,3 %), Dacia (2,9 %), Seat (2,7 %), Nissan (2,6 %) Volvo (2,4 %) sowie Mazda und Mini mit jeweils 2,1 Prozent Marktanteil.

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Am Ende der Hitparade sind die üblichen Verdächtigen. Und der Mercedes GLB.

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