EuroNCAP-Crashtest

Zwei Kandidaten mit 4 und 5 Sternen

Range Rover Evoque 2019 Crashtest Foto: EuroNCAP

Im aktuellen EuroNCAP-Crashtest mussten sich der Citroën C5 Aircross und der Range Rover Evoque stellen. Der Franzose erreichte vier, der Brite fünf Sterne.

Range Rover Evoque holt 5 Sterne

Mit einer 94-Prozent-Wertung und 36 Punkten beim Insassenschutz sichert sich der Range Rover Evoque eine 5-Sterne-Wertung im EuroNCAP-Crashtest. Kritik gab es lediglich für ein leicht erhöhtes Verletzungsrisiko im Halsbereich für die Fondpassagiere beim Heckanprall. Kinder reisen sicher im Briten (87 Prozent/42,7 Punkte). Beim Fußgängerschutz sorgen nur die Ecken über den Scheinwerfern für ein erhöhtes Verletzungsrisiko (72 Prozent/34,8 Punkte). Die Sicherheitsausstattung wurde mit 73 Prozent und 9,5 Punkten bewertet.

Nur gegen Aufpreis 5 Sterne für den Citroën C5 Aircross

Citroen C5 Aircross 2019 Crashtest Foto: EuroNCAP

Der französische SUV Citroën C5 Aircross konnte im Crashtest von EuroNCAP nur vier Sterne einfahren. Im Kriterium Insassenschutz ( 87 Prozent/33,4 Punkte) gab es leichte Anzüge für den Schutz der Fahrerbeine beim versetzten Frontalaufprall, für den Kopf der Fondpassagiere beim Frontalaufprall sowie den Oberkörper des Fahrers beim seitlichen Pfahlcrash. Kinder sind im C5 sicher unterwegs (86 Prozent/42,6 Punkte), beim Fußgängerchrash (58 Prozent/27,9 Punkte) war die zu harte untere Windschutzscheibenkante auffällig. Die Sicherheitsausstattung wurde mit 75 Prozent und 9,8 Punkten bewertet. Wird der C5 mit optionalem Sicherheitspaket geordert, das unter anderem einen Notbremssystem umfasst, welches auch Radfahrer erkennt, dann klettert das Ergebnis auf volle fünf Sterne.

Fünf Sterne für den Honda CR-V

Honda CR-V Crashtest Foto: EuroNCAP

Der neue Honda CR-V holte sich im aktuellen EuroNCAP-Crashtest ein Fünf-Sterne-Wertung. Beim Insassenschutz kam der japanische SUV auf 93 Prozent und 35,7 Punkte, bei der Kindersicherheit auf 83 Prozent und 40,7 Punkte, beim Fußgängerschutz auf 70 Prozent und 33,6 Punkte sowie bei den Sicherheitssystemen auf 76 Prozent und 9,9 Punkte. Insgesamt bietet der CR-V ein sicheres Gesamtpaket. Beim seitlichen Pfahlcrash notierten die Tester lediglich ein geringes Verletzungsrisiko im Oberkörperbereich, beim Heckanprall allerdings ein hohes Risiko für Halswirbelverletzungen für die Fondpassagiere. Kritik gab es wie so oft beim Fußgängercrash für eine in Teilen zu harte Motorhaubenkante und unnachgiebige A-Säulen.

Leichte Schwächen beim Mercedes G

Mercedes G-Klasse  Crashtest Foto: EuroNCAP

Die neue Mercedes G-Klasse konnte zwar ebenfalls eine Fünf-Sterne-Wertung einfahren, erntete aber mehr Kritik. Beim versetzten Frontalaufprall ist die Schutzwirkung im Bereich des Fahreroberkörpers nur schwach, gleiches gilt für den Frontalaufprall über die gesamte Breite für den Oberkörper der Fondpassagiere. Beim Insassenschutz kam die G-Klasse auf 34,6 Punkte und 90 Prozent. Im Kriterium Kindersicherheit wurden dem Mercedes 40,8 Punkte und 83 Prozent gutgeschrieben. Der Fußgängerschutz wurde mit 37,5 Punkten und 78 Prozent bewertet. Die Kritikpunkte waren die gleichen wie beim Honda. 9,4 Punkte und 72 Prozent brachte die Sicherheitsausstattung.

Seat Tarraco holt fünf Sterne

Seat Tarraco Crashtest Foto: EuroNCAP

Auch der dritte SUV im Bunde, der Seat Tarraco, holte sich im aktuellen EuroNCAP-Crashtest eine Wertung mit vollen fünf Sternen. Beim Insassenschutz kam der Spanier auf 37,1 Punkte und 97 Prozent. Eine ganz leichte Kritik gab es nur für das geringe Halswirbel-Verletzungsrisiko der Fondpassagiere beim Heckanprall. 84 Prozent und 41,6 Punkte holte der Seat bei der Kindersicherheit. Im Kriterium Fußgängerschutz kamen 38 Punkte und 79 Prozent zusammen. Hier störten die Tester nur die zu harten A-Säulen. Abgerundet wird das Seat-Ergebnis durch 10,3 Punkte und 79 Prozent bei der Sicherheitsausstattung.

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