BBS Felgenhersteller Schiltach BBS
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Fahrwerkspezialist KW Automotive übernimmt BBS

KW Automotive übernimmt BBS Fahrwerkspezialist krallt sich Felgenhersteller

Der bereits zum dritten Mal insolvente Felgen-Hersteller BBS hat eine Zukunftsperspektive. Als neuer Hauptinvestor steigt Fahrwerkspezialist KW Automotive ein.

Nachdem der Hersteller aus Schiltach im Sommer 2020 bereits zum dritten Mal in der Firmengeschichte Insolvenz anmelden musste, steigt jetzt die KW Automotive Group beim Felgenhersteller ein.

Laut einer Unternehmens-Mitteilung müssen zwar noch einige Details geklärt werden, das soll aber in Kürze der Fall sein. Als Minderheitsgesellschafter steigt zudem noch der Unternehmer Mathias R. Albert ein. KW Automotive und der Insolvenzverwalter Thomas Oberle hatten bereits im Dezember 2020 einen Vertrag zum Erwerb von BBS abgeschlossen. Zum Kaufpreis äußerten sich die Beteiligten nicht. Vollzogen werden soll der Einstieg von KW Automotive im Juni 2021. Ab dann hat der KW-Boss Klaus Wohlfahrt das Sagen beim Felgenhersteller BBS.

Marke und Standorte bleiben erhalten

Die Marke BBS soll erhalten bleiben. Auch soll an beiden Standorten in Schiltach und in Herbolzheim weiter produziert werden. Das Konzept "BBS 2024" sieht Investitionen in neue Fertigungsverfahren sowie flexible und wettbewerbsfähige Strukturen vor. KW will dabei sein weltweites Vertriebsnetz an Fachhändler nutzen.

Der Felgenhersteller BBS wurde 1970 gegründet und beschäftigte zuletzt rund 500 Mitarbeiter. Schon in den Jahren 2007 und 2011 musste BBS Insolvenzen anmelden, wurde aber von neuen Investoren jeweils weitergeführt. Die KW Automotive Group zählt zu den Marktführern im Segment für Spezial-Fahrwerksysteme. Neben dem Stammsitz in Fichtenberg ist man mit Produktionsstandorten in den Niederlanden und den USA vertreten.

Fazit

BBS gilt vielen Autofans als Kultmarke. Schon mehrfach strauchelte die Marke schwer. Jetzt übernimmt KW Automotive die Führung.

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