Fiat Chrysler Automobiles Logo FCA

FCA-Tesla-CO2-Deal

Fiat-Chrysler will Teslas in Flotte übernehmen

Der US-italienische Autohersteller Fiat Chrysler (FCA) will Elektroautobauer Tesla Hunderte von Millionen Euro zu zahlen, damit die Fahrzeuge von Tesla zur eigenen Flotte gezählt werden, berichtet die Financial Times.

Der Autobauer FCA will damit offenbar Bußgelder der EU vermeiden, die wegen eines Verstoßes gegen die CO2-Flottenverbräuche drohen. Fiat Chrysler steht – wie andere Hersteller – wegen der schärferen Abgasvorschriften unter Druck. Im Gegensatz zu einigen Konkurrenten hat der Autobauer erst wenige Elektroautos und Hybridwagen im Angebot.

Der Deal mit Tesla würde Fiat-Chrysler ermöglichen, die Kohlendioxidemissionen seiner Autos gegen die des E-Autohersteller aufzurechnen. Das würde CO2-Flottendurchschnittswert aller FCA-Marken auf ein zulässiges Niveau senken. Finanzielle Details zu dem Deal nannte die Financial Times nicht. Ab 2020 hat die EU die CO2-Grenzwerte weiter verschärft. Die durchschnittlichen CO2-Emissionen von neu zugelassenen Kraftfahrzeugen dürfen in der Flotte nur noch bei 95 Gramm pro Kilometer liegen. FCA hatte der EU-Kommission zufolge bereits am 25. Februar mit Tesla einen offenen Pool gebildet. Tesla und Fiat Chrysler haben sich bislang dazu noch nicht geäußert.

Das FCA-Vorgehen ist allerdings nicht der Auitobranche unüblich. Die EU erlaubt Automobilherstellern ihre Emissionen gegenzurechnen. Der Volkswagen-Konzern beispielsweise verrechnet die Emissionen von VW, Seat und Skoda mit denen von Porsche und Audi.

Zur Startseite
Verkehr Politik & Wirtschaft Daimler Mercedes Werk Kecskemét In Kecskemét bleibt vorerst alles beim Alten Daimler stoppt Werksausbau
Tesla
Artikel 0
Tests 0
Baureihen 0
Alles über Tesla
Mehr zum Thema CO2
e.go life billige Elektroautos ams erklärt Podcast
ams erklärt
ams erklärt
CO2
Politik & Wirtschaft