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Selbstfahrende Autos auf Englands Straßen

Großbritannien will autonom voranfahren

11/2017, Erprobung autonomer Autos in England - mit Jaguar Land Rover Foto: UK Autodrive 5 Bilder

Autofahren in England findet auf der linken Straßenseite statt. Das dürfte Touristen und Geschäftsleute bald nicht mehr kümmern, wenn es nach den Plänen der Regierung geht.

21.04.2018 Bernd Conrad Powered by

Die britische Regierung möchte unter anderem die chronisch verstopften Straßen der Hauptstadt London möglichst schnell mit autonom fahrenden Autos bevölkern. Dafür sollen Unternehmen, die an künstlicher Intelligenz arbeiten, mit 75 Millionen Pfund (aktuell ca. 84,4 Millionen Euro) gefördert werden. 160 Millionen Pfund (180 Millionen Euro) sollen in den Ausbau des Mobilfunknetzes mit 5G-Standard fließen.

Regierung fördert Autodrive-Projekt

Natürlich möchte Großbritannien hiermit die eigene Wirtschaft nach dem Brexit im internationalen Wettbewerb nach vorne bringen. Der englische Autobauer Jaguar Land Rover spielt hierbei eine wichtige Rolle. Das Unternehmen ist Teil des mit öffentlichen Geldern geförderten „UK Autodrive“ Projektes, dem außerdem Unternehmen wie Ford, AXA und andere angehören.

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In Coventry nahe Birmingham und damit vor der eigenen Haustüre hat Jaguar Land Rover nun mit der Erprobung von selbstfahrenden Autos begonnen. Mit den Testfahrten soll nicht nur die Kommunikation unter den Autos, sondern auch zwischen Fahrzeug und der Verkehrsinfrastruktur, z.B. Ampeln und Verkehrszeichen, perfektioniert werden.

Touristen und Geschäftsreisenden in England dürfte die schnelle Durchsetzung der autonomen Autos sehr recht sein. Anstatt sich auf dem Weg zum nächsten Termin an den Linksverkehr gewöhnen zu müssen, lässt man das Auto selber fahren.

AutopleX: Das Auto sieht mehr als der Mensch

04/2018, Jaguar Land Rover AutopleX Projekt Foto: Jaguar Land Rover

Auf dem Weg dorthin hat die Regierung des Vereinigten Königreichs gemeinsam mit Jaguar Land Rover und weiteren Unternehmen ein weiteres Projekt gestartet. Unter dem Namen AutopleX arbeitet das Joint Venture an Technologien, die autonome Autos mehr sehen lassen sollen, als es der Mensch vermag.

Neben Kameras und Sensoren spielt dabei vor allem der Datenaustausch der Fahrzeuge untereinander eine große Rolle. Mit den gewonnenen Informationen weiß der Computer im Auto zum Beispiel, ob sich ein anderes Auto aus einer Seitenstraße nähert und kann schon die Geschwindigkeit verringern oder abbremsen.

Das Auto kann also „um die Ecke sehen“, bevor der andere Verkehrsteilnehmer tatsächlich ins Blickfeld rückt. Außerdem soll durch Hindernisse „hindurchgeschaut“ werden können. Wenn man hinter einem LKW mit hohem Aufbau fährt, kommt die Information eines sich stauenden Verkehrs also schon in den Systemen des Autos an, bevor der Lastwagen tatsächlich bremst.

Das AutopleX-Projekt wurde mit einer Investition von 4,7 Millionen Pfund (aktuell ca. 5,4 Millionen Euro) ausgestattet, um Computersimulationen und Praxistests auf öffentlichen Straßen durchzuführen.

Neuester Kommentar

Dear honoured Mother's ,dear honoured Jet-Pilots and turbine user's ...!
-Glückgehabt daß das sehr unfreundliche Düsseldorf Airport personal in weiblich mit roter Weste "Gate A -Eurowings" morgens böswillig für geschlossen erklärte!!!
Ansonsten hätte ich "Inspector like" euer @Londonywood mal ne'Holzscheite mehr abverlangt....aber tolles spielkätzchen in Din-Ral Blau basic sieht in echt nicht ganz so boring aus wie auf Youtube...nahezu groß geworden aber nichteinmal das hübscheste kätzchen mit look'a'like XJ/XK.J
Autonom urschen lösen ----Muß--- auch schön unnachamlich schön sein!

GRACHO 22. April 2018, 07:59 Uhr