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Fia-Präsident Jean Todt

Zahl der Verkehrstoten soll sinken

FIA-Chef Jean Todt will sich künftig neben der Formel 1 auch stärker um die Verkehrssicherheit in der Welt kümmern. Das kündigte der Franzose im Interview mit auto motor und sport an.

Der Präsident des Weltverbands des Automobils (FIA) verriet, dass es sich gemeinsam mit den nationalen Automobilclubs stärker mit dem Thema befassen werde. "Es gibt immer noch zu viele Unfälle auf der Straße. 2009 sind weltweit 1,3 Millionen Menschen gestorben, über 50 Millionen wurden verletzt.

Todt will Umdenken herbeiführen

Mit dieser Thematik müssen wir uns hierzulande beschäftigen", so Todt. "Zwei Drittel der sechs Milliarden Menschen leben im Straßenverkehr in ständiger Gefahr. In Kambodscha ist der tägliche Weg zur Schule für die Kinder ein Abenteuer. Und keiner weiß, ob er dieses Abenteuer überlebt."Deshalb werde die FIA gemeinsam mit den Autoclubs die Lobbyarbeit bei den Regierungen verstärken, "um ein Umdenken herbeizuführen", fordert Todt.

Dabei gehe es zum einen um die Einführung neuer Technologien und auch um Aufklärung über die einfachsten Sicherheitsmaßnahmen. "Bei uns ist es eine Selbstverständlichkeit, den Sicherheitsgurt anzulegen. Anderswo wissen Menschen gar nicht, was das ist."

Das komplette Interview mit Jean Todt lesen Sie in auto motor und sport, Heft 9/2011 - ab 7. April im Handel.

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