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Freiwillige Software-Updates für Diesel

Erst 85 Prozent wurden nachgerüstet

Die Autoindustrie hatte sich verpflichtet bis Ende 2018 rund 5,3 Millionen Diesel-Pkw per Software-Update sauberer zu machen. Bislang wurden aber erst 85 Prozent davon tatsächlich optimiert.

Als Ergebnisse des Diesel-Gipfels vom 2. August 2017 war damals eindeutig: Bis Ende 2018 sollten 5,3 Millionen Dieselfahrzeuge der Abgasnormen Euro 5 und Euro 6 ein Softwareupdate für bessere Abgasemissionen erhalten. Die Stickoxid-Werte sollten durch die neue Software zwischen 25 und 30 Prozent sinken. Die Kosten für die Umrüstung sollen die Autohersteller tragen.

Autobauer liefern nicht

Aktuell haben aber erst 4,5 Millionen Autos Updates erhalten, wie das Bundesverkehrsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilt. Für die Verzögerung macht das Ministerium die Hersteller verantwortlich. Diese seien mit der Lieferung von notwendigen technischen Unterlagen im Rückstand.

Im August 2018 war außerdem bekannt geworden, dass eine Million Diesel zusätzlich neue Software bekommen sollten. Genaue Zahlen, wie viele dieser Autos inzwischen umgerüstet sind, nannte das Ministerium nicht. Es verwies darauf, dass für insgesamt 5,5 Millionen Fahrzeuge eine Freigabe durch das KBA erfolgt sei.

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Die Ergebnisse des letzten Diesel-Gipfels sind überschaubar.

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