Gefahrguttransport ausgebrannt

Foto: giw

Ein mit hochgiftigen Stoffen beladener Lastwagen ist am Dienstagmorgen (5.9.) auf der Autobahn Köln-Frankfurt (A 3) bei Limburg in Flammen aufgegangen.

Weil der vorgeschriebene Gefahrguthinweis an dem Lkw fehlte, geriet bei den Löscharbeiten eine giftige Chemikalie in die Lahn und in die Erde, wie die Polizei mitteilte. Zudem explodierten sechs Fässer, verletzt wurde niemand. Die Wasserbehörde Limburg rief Gewässeralarm aus. Die Autobahn in Richtung Süden wurde gesperrt, der Verkehr staute sich auf etwa 20 Kilometern.

Der Lastwagen hatte zwölf Fässer mit je 200 Litern der hochgiftigen und hochexplosiven Flüssigkeit Solvenon geladen. Ferner transportierte er 150 Säcke mit je 20 Kilogramm eines Granulats. Das für Wasserorganismen hochgiftige Merkaptobenzothiazol war beim Brand geschmolzen und mit dem Löschwasser in Lahn und Erde gelangt. Wofür die Chemikalien bestimmt waren, stand zunächst nicht fest. Der 41 Jahre alte Fahrer einer Freiburger Spedition, der die Ladung in Belgien geholt hatte und nach Bischofsheim in Hessen bringen sollte, habe nicht gewusst, was er transportierte.

Der Lkw-Fahrer habe gegen 4.30 Uhr während der Fahrt gemerkt, dass sein Auflieger brannte, auf einer Lahnbrücke gehalten und die Feuerwehr verständigt. Die Ursache des Brandes ist unklar.

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