Hockenheimring

Rechtsstreit beigelegt

Foto: Hockenheimring

Nach monatelangem Tauziehen haben die Hockenheimring-Gesellschaft und ein früherer Geschäftsführer ihren Rechtsstreit beigelegt. "Sämtliche Vertragsverhältnisse sind bei einem Gütetermin mit Wirkung zum 31. März 2006 beendet worden", sagte eine Sprecherin des Mannheimer Arbeitsgerichts am Mittwoch (12.7.).

Über die finanziellen Bedingungen haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart. Weitere Rechtsmittel sind laut Gericht nicht möglich. Der abberufene Chef Hans-Jürgen von Glasenapp hatte auf Weiterbeschäftigung geklagt.

Wegen eines angeblichen Vertrauensbruchs hatte die Gesellschafterversammlung von Glasenapp im Februar nach nur achteinhalb Monaten im Amt abberufen. Zur Begründung hieß es, er habe ohne Absprache Unterlagen zu möglichen Verfehlungen eines Mitarbeiters an die Staatsanwaltschaft gegeben.

Die Mannheimer Ermittlungsbehörde hatte daraufhin geprüft, ob ein Anfangsverdacht wegen Untreue gegen einen Streckenmeister vorliegt. Glasenapp hatte die Staatsanwaltschaft im Alleingang eingeschaltet, nachdem er den Bericht eines Wirtschaftsprüfers zur Organisationsstruktur an der finanziell angeschlagenen Rennstrecke gelesen hatte.

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