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Holden lässt Commodore sterben

Fokus auf SUV und Pickups

Die australische GM-Tochter streicht nach 42 Jahren den Commodore ab 2020 aus dem Modellprogramm. Man will sich künftig auf SUV und Pickups konzentrieren.

Ende 2017 hatte Holden die eigene Fahrzeugproduktion aus wirtschaftlichen Gründen komplett eingestellt. Um die Marke am Leben zu erhalten, wurden Opel-Modelle unter dem Holden-Label in Australien vermarktet. Dazu gesellten sich einige Modelle der Konzernmutter GM, die ebenfalls mit einem Holden-Badge ins Programm genommen wurden.

GM muss Opel-Modelle von PSA zukaufen

Die australischen Opel-Modelle waren der Astra mit Steilheck sowie der Insignia als Limousine und Kombi, der als Commodore angeboten wurde. Beide wurden in Europa produziert und dann nach Australien verschifft. Mit dem Insignia als Basis war auch Schluss mit der legendären V8-Historie und Hinterradantrieb des Holden Commodore. Fortan gab es nur noch Vier- und Sechszylindermotoren mit Front- oder Allradantrieb. Seit dem Verkauf von Opel an den PSA-Konzern mussten die Opel-Importmodelle zugekauft werden.

Aus diesem Grund und zusammen mit stetig sinkenden Absatzzahlen bei Limousinen und Kompaktmodellen hat sich GM jetzt entschlossen, die beiden Modelle in 2020 aus dem Holden-Modellprogramm zu streichen. Kurz zuvor hatte GM auch schon das Verkaufsende für den Buick Regal – ebenfalls ein Insignia-Klon – in Nordamerika verkündet.

Holden will sich küntig auf seine SUV- und Pickup-Modelle konzentrieren. Hier sind Zwillinge von Chevrolet Colorado, Chevrolet Trailblazer, Chevrolet Trax, Chevrolet Equinox und GMC Acadia am Start.

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Nachdem Holden die eigene Fahrzeugproduktion in Australien aufgibt, rückt...