Hyundai Nexo, Exterieur Dino Eisele

Hyundai-Elektropläne für 2025

110.000 Brennstoffzellenautos im Jahr

Der koreanische Hyundai-Konzern plant für das Jahr 2025 mit der Produktion von 670.000 Elektroautos. Immerhin 110.000 davon sollen Brennstoffzellenfahrzeuge sein.

Hyundai gilt, zusammen mit Konzerntochter Kia, als einer der Vorreiter bei Automobilen mit alternativen Antriebskonzepten. Früh gab es im Modellprogramm nicht nur Hybride und Plug-in-Hybride, sondern auch alltagstaugliche Elektroautos wie Hyundai Inoig und Kona sowie Kia e-Niro. Mit dem Hyundai ix35 Fuel Cell kam 2013 sogar das erste Serienmodell mit Brennstoffzellenantrieb auf den Markt.

Der ix35 Fuel Cell wurde mittlerweile vom Hyundai Nexo abgelöst. Er wurde als erster Hyundai von Grund auf als Brennstoffzellenauto entwickelt, der ix35 wurde aufwendig und in Manufakturarbeit auf der Verbrenner-Basis umgerüstet. Trotz steigender Zahlen sind die Produktionskapazitäten des Hyundai Nexo noch immer stark begrenzt, außerdem verhindert die ausbaufähige Tankstellen-Infrastruktur eine schnelle Verbreitung von Autos mit Wasserstofftanks.

Wasserstoff-Kooperation mit Audi

HYUNDAI Nexo, Exterieur
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Das soll sich ändern. Vor einigen Monaten gab der koreanische Konzern bekannt, im Jahr 700.000 Brennstoffzellen herstellen zu wollen. 500.000 Einheiten davon sind für den Einsatz in Autos der eigenen Marken und auch bei Wettbewerbern geplant, die restlichen 200.000 Brennstoffzellen dann Schiffe, Gabelstapler und weitere Transportmittel antreiben. Mit der Volkswagen-Tochter Audi wird bei der Entwicklung, auch mit dem Austausch von Patenten, kooperiert.

Jetzt hat Hyundai seine „Strategy 2025“ verkündet und nennt konkrete Schritte bei der Elektrifizierung seiner Fahrzeuge. Im Jahr 2025 will man weltweit 670.000 Elektroautos verkaufen. Davon sollen 560.000 Einheiten mit batterieelektrischem Antrieb ausgestattet sein und 110.000 Autos über eine Brennstoffzelle zum Antrieb des Elektromotors verfügen. Damit soll Hyundai zur weltweiten Nummer Drei der Elektroautohersteller werden. Zum Portfolio dürften dann auch sportliche Performance-Modelle mit E-Antrieb zählen. Neben Porsche ist auch Hyundai ein Partner des Spezialisten Rimac in Kroatien.

Bis 2030 soll nach Unternehmensangaben „die Mehrzahl neuer Modelle in Schlüsselmärkten wie Korea, den USA, China und Europa“ elektrifiziert werden. In Schwellenländern wie Indien und Brasilien lassen sich die Koreaner fünf Jahre mehr Zeit.

Fazit

Hyundai setzt auch in Zukunft auf Technologieoffenheit bei den alternativen Antrieben. Immerhin gut 16 Prozent des Elektroauto-Absatzes im Jahr 2025 sollen Brennstoffzellenfahrzeuge beisteuern. Nach dem Hyundai Nexo dürfte ein entsprechendes Modell der Konzernmarke Kia auf den Markt kommen.

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