Hyundai Kona Elektro, Exterieur
Kia Kona Elektro
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Hyundai Kona Elektro

Produktion auch in Europa?

Lieferzeiten von über 12 Monaten frustrieren viele Käufer des Hyundai Kona Elektro. Gerüchten zufolge plant der koreanische Konzern, das Elektroauto schon ab 2020 auch in Europa zu bauen.

Der Hyundai-Konzern gilt als Vorreiter bei alternativen Antriebskonzepten. Mit dem Hyundai Kona Elektro und den ebenfalls elektrisch angetriebenen Modellen der Schwestermarke Kia, dem e-Niro und dem e-Soul, haben die Koreaner früh relativ kostengünstige E-Autos mit anständigen Reichweiten auf den Markt gebracht.

Das große Interesse von Kunden wird durch lange Lieferzeiten geschwächt. Über ein Jahr müssen viele Interessenten auf die Auslieferung eines Kona Elektro oder eines elektrischen Kia warten, in einigen Fällen sollen Händler gar keine Lieferzeit mehr nennen können.

Knappe Verfügbarkeit der Elektro-Modelle

Für Deutschland hatte Kia ursprünglich mit dem Absatz von 3.000 Elektroautos (e-Niro und e-Soul) im Jahr 2019 geplant, die Realität sieht anders aus. Im ersten Halbjahr wurden gerade einmal 323 Kia e-Niro und 306 e-Soul erstmals zugelassen, der Hyundai Kona Elektro kam immerhin knapp 1.800 mal auf die Straße.

Der Flaschenhals liegt in den Produktionskapazitäten, die Importeure erhalten nicht genug Autos aus Korea. Alle drei Baureihen werden im Heimatland des Konzerns gebaut. Medienberichten aus Korea zufolge könnte ich das bald ändern. Demnach gibt es Planungen, schon im Jahr 2020 bis zu 46.000 Exemplare des Kona Elektro im europäischen Hyundai-Werk im tschechischen Nosovice zu bauen. Damit könnte über die Hälfte der aktuellen Jahresproduktion in Europa für die hiesigen Märkte entstehen. Wie damit das Problem der Verfügbarkeit von Batterien geklärt werden kann, bleibt aber noch unbeantwortet.

Nach Aussagen von Händlern bevorzugen die meisten Kunden beim Kona und auch beim Kia e-Niro die Variante mit 64 kWh-Akku, was die Verfügbarkeit von Neufahrzeugen weiter verknappt.

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Fazit

Die Elektroautos von Hyundai und Kia stoßen auf großes Kundeninteresse. Sie verbinden Alltagstauglichkeit mit relativ günstigen Preisen. Die langen Lieferzeiten sorgen jedoch bei mehr und mehr Kunden für Verdruss. Gleichzeitig wächst auch das Angebot der Mitbewerber. Hyundai (und auch Kia) sollten also baldmöglichst alles versuchen, die Verfügbarkeit von Kona Elektro und Co. zu verbessern.

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