IAA-Absagen 2019

Diese Auto-Marken sind nicht zu sehen

IAA 2017 Sneak Preview Foto: Guido ten Brink

Die IAA in Frankfurt öffnet im Herbst ihre Tore. Schon jetzt steht fest, dass mindestens zehn Automarken nicht auf der Automesse ausstellen werden.

Bereits vor Jahren hat Volvo bekannt gegeben, dass die Schweden nur noch auf einer europäischen Messe vertreten sein werden: dem Genfer Autosalon Anfang des Jahres. Der Pariser Autosalon und auch die IAA sind damit raus. Ebenfalls raus sind auch: Rolls-Royce, Aston Martin, Nissan, Renault, Alpine, Dacia sowie Mitsubishi und die GM-Marken Chevrolet und Cadillac.

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Tesla, Fiat und Co. noch ohne IAA-Entscheidung

Tesla, Fiat, Alfa und Jeep sowie Infiniti könnten ebenfalls nicht auf der IAA ausstellen. Eine Entscheidung ist jedoch noch nicht getroffen, meldet die Bild-Zeitung. Auch Toyota könnte demnach der Frankfurter Messe fernbleiben. Ein Grund dafür sind die hohen Standmieten auf der IAA. Zudem setzen einige Hersteller auf eigene Events, um ihre Neuheiten gezielter einem gewissen Publikum zu präsentieren.

Dies führt unter anderem dazu, dass BMW zum Beispiel für seinen Stand auf der IAA nur noch 6 statt 25 Millionen Euro ausgibt und statt 11.000 nur noch 3.000 Quadratmeter anmietet. Damit ist nach Meldung der „Bild“ der BMW-Stand kleiner als der von Opel im Jahr 2017 (3.200 Quadratmeter).

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Martin Zimmermann begründet Renaults Fernbleiben gegenüber auto motor und sport: „Die IAA passt diesmal terminlich nicht zu unseren Produktneuheiten“, sagte der Kommunikations-Vorstand von Renault Deutschland. Renault werde sich deshalb 2019 in Europa nur am Genfer Autosalon beteiligen. Wahrscheinlich kommt Ende April noch die Auto Shanghai hinzu. Darüber hinaus wird Renault im kommenden Jahr wahrscheinlich an keiner weiteren Automesse teilnehmen. Zimmermann zufolge ist das aber keine grundsätzliche Entscheidung gegen die IAA, sondern gilt nur für das Jahr 2019. Neben der Kernmarke Renault werden auch Dacia und Alpine keine Stände in Frankfurt haben.

Bei der letzten Ausgabe im September 2017 fehlten Alfa Romeo, Aston Martin, DS Automobiles, Fiat, Infiniti, Jeep, Mitsubishi, Nissan, Peugeot, Rolls-Royce, Tesla und Volvo. Dem veranstaltenden Verband der Automobilindustrie (VDA) bleibt die Entwicklung nicht verborgen, weshalb das Konzept der IAA geändert werden soll. VDA-Präsident Bernhard Mattes kündigt an, dass künftig nicht mehr nur etablierte Hersteller und Zulieferer, sondern auch namhafte IT- und Technologieunternehmen teilnehmen werden. „Wir gehen weg von der klassischen Ausstellung und hin zu einem dynamischen Event“, sagt Mattes.

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