Messehighlights im Überblick
IAA 2019
Präsentiert von
IAA 2017 Sneak Preview Guido ten Brink

IAA-Absagen 2019

Diese Automarken sind nicht zu sehen

Die IAA in Frankfurt öffnet im Herbst ihre Tore. Schon jetzt steht fest, dass mindestens 22 Automarken nicht auf der Automesse ausstellen werden.

Bereits vor Jahren hat Volvo bekannt gegeben, dass die Schweden nur noch auf einer europäischen Messe vertreten sein werden: dem Genfer Autosalon Anfang des Jahres. Der Pariser Autosalon und auch die IAA sind damit raus. Ebenfalls raus sind auch: Rolls-Royce, Aston Martin, Nissan, Renault, Alpine, Dacia sowie Mitsubishi und die GM-Marken Chevrolet und Cadillac.

Mazda hat schon vor geraumer Zeit bekanntgegeben, ebenfalls nicht dabei zusein. Stattdessen startet Ende Mai eine Deutschland-Tour, die einen „flexiblen Pop-up-Stand“ an „lebendige Orte mit hoher Kundenfrequenz“ bringt, an denen sich „potenzielle Zielgruppen aufhalten“. Los geht es in Berlin im Sony Center, danach stehen Norderney, Düsseldorf, Rostock, Dresden und die IFA in Berlin auf dem Programm. Auch Toyota wird der Frankfurter Messe fernbleiben. Man habe sich für andere Maßnahmen zur Kundengewinnung entschieden. Ebenfalls fehlen werden die PSA-Marken Peugeot, Citroën und DS. Man wolle andere Kommunikationswege nutzen. Vertreten sein wird aber Opel.

Auch Fiat/Chrysler mit den Marken Fiat, Chrysler, Alfa, Jeep sowie Abarth werden fehlen, dazu gesellen sich Suzuki, Subaru und Toyota.

Tesla, Fiat und Co. noch ohne IAA-Entscheidung

Tesla und Infiniti könnten ebenfalls nicht auf der IAA ausstellen. Eine Entscheidung ist jedoch noch nicht getroffen, meldet die Bild-Zeitung. Ein Grund für das Fernbleiben von Herstellern sind die hohen Standmieten auf der IAA. Zudem setzen einige Hersteller auf eigene Events, um ihre Neuheiten gezielter einem gewissen Publikum zu präsentieren.

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Dies führt unter anderem dazu, dass BMW zum Beispiel für seinen Stand auf der IAA nur noch 6 statt 25 Millionen Euro ausgibt und statt 11.000 nur noch 3.000 Quadratmeter anmietet. Damit ist nach Meldung der „Bild“ der BMW-Stand kleiner als der von Opel im Jahr 2017 (3.200 Quadratmeter).

IAA wird neu aufgestellt

Martin Zimmermann begründet Renaults Fernbleiben gegenüber auto motor und sport: „Die IAA passt diesmal terminlich nicht zu unseren Produktneuheiten“, sagte der Kommunikations-Vorstand von Renault Deutschland. Renault werde sich deshalb 2019 in Europa nur am Genfer Autosalon beteiligen. Wahrscheinlich kommt Ende April noch die Auto Shanghai hinzu. Darüber hinaus wird Renault im kommenden Jahr wahrscheinlich an keiner weiteren Automesse teilnehmen. Zimmermann zufolge ist das aber keine grundsätzliche Entscheidung gegen die IAA, sondern gilt nur für das Jahr 2019. Neben der Kernmarke Renault werden auch Dacia und Alpine keine Stände in Frankfurt haben.

Bei der letzten Ausgabe im September 2017 fehlten Alfa Romeo, Aston Martin, DS Automobiles, Fiat, Infiniti, Jeep, Mitsubishi, Nissan, Peugeot, Rolls-Royce, Tesla und Volvo. Dem veranstaltenden Verband der Automobilindustrie (VDA) bleibt die Entwicklung nicht verborgen, weshalb das Konzept der IAA geändert werden soll. VDA-Präsident Bernhard Mattes kündigt an, dass künftig nicht mehr nur etablierte Hersteller und Zulieferer, sondern auch namhafte IT- und Technologieunternehmen teilnehmen werden. „Wir gehen weg von der klassischen Ausstellung und hin zu einem dynamischen Event“, sagt Mattes.

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