Jaguar I-Pace Hans-Dieter Seufert

Dienstwagensteuer beim I-Pace

Vorteile für E-Autos erwartet

Um die Elektromobilität zu fördern, soll die Dienstwagensteuer für Elektrofahrzeuge 2019 um 50 Prozent reduziert werden.

Das Finanzamt ist immer beteiligt, wenn man den Firmenwagen privat nutzt. Der „geldwerte Vorteil“ kommt Fahrer von Elektroautos teuer zu stehen, denn die teuren Akkus treiben den Fahrzeugpreis.

Demnächst gilt die 0,5-Prozent-Regel

Versteuerung und Sozialabgaben errechnen sich meist über die pauschale Ein-Prozent-Regelung. Das zu versteuernde Monatsgehalt des Mitarbeiters erhöht sich um ein Prozent des Fahrzeug-Neupreises. Zusätzlich erhöht sich das Monatsbrutto um 0,03 Prozent des Listenpreises pro Entfernungskilometer zwischen Wohnung und Betrieb.

Um den höheren Kosten für E-Fahrzeuge entgegenzuwirken, gibt es den „steuerlichen Nachteilsausgleich“. Pro Kilowattstunde Batteriekapazität kann man vom Listenpreis einen bestimmten Betrag abziehen. Bei Anschaffung 2018 sind das 250 Euro pro Kilowattstunde.

Ein Jaguar I-Pace mit Listenpreis 80.000 Euro wird steuerlich so behandelt, als ob er 57.500 Euro gekostet hätte. Bei Zulassung zwischen 1. Januar 2019 und 31. Dezember 2021 soll aber die Neuregelung gelten, die noch durch den Bundestag muss. Der Nachteilsausgleich fällt weg, dafür sinkt der Steuersatz auf 0,5 Prozent. Der 80.000 Euro teure Wagen erhöht das Einkommen nur noch um 400 Euro im Monat (plus Entfernungskilometer). Bei der Kraftfahrzeugsteuer sind E-Auto-Besitzer fein raus: Die entfällt für zehn Jahre.

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Elektromobilität, das ist für viele Autofahrer Neuland.

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