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Jaguar/Land Rover schwächelt

4.500 Jobs sollen wegfallen

Jaguar/Land Rover hat mit massiven Verkaufseinbrüchen zu kämpfen, vor allem in China. Um die Krise zu bewältigen sollen Arbeitsplätze abgebaut werden.

Wie der britische Autobauer jetzt mitteilt, sollen weltweit rund 4.500 Jobs abgebaut werden und damit rund 10 Prozent seiner Stellen. Die Veränderungen seien notwendig, um den Grundstein für ein langfristig nachhaltiges Wachstum zu legen. Begonnen werde mit einem „freiwilligen“ Programm in Großbritannien, wo das Unternehmen rund 42.500 seiner weltweit 44.000 Mitarbeiter beschäftigt. Im vergangenen Jahr mussten bereits 1.500 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen.

Einbrüche in China

Allein zwischen April und September hatten die Briten einen Verlust von 354 Millionen Pfund (rund 400 Millionen Euro) eingefahren. Auch die Kauflaune der chinesischen Kunden sei deutlich abgeebbt. Im Zeitraum Juli bis September musste Jaguar/Land Rover in China einen Rückgang der Verkäufe um 44 Prozent hinnehmen. Als weitere Ursache der aktuellen Verkaufsschwäche nennt das Unternehmen die Dieselkrise in Europa, neben dem anstehenden Brexit und dessen noch unabschätzbaren Folgen.

Jaguar/Land Rover, der größte Autobauer Großbritanniens, will mit einem umfassenden Maßnahmenpaket in den nächsten 18 Monaten 2,5 Milliarden Pfund (umgerechnet rund 2,8 Milliarden Euro) einsparen. Der Autobauer hat mehr als 40.000 Mitarbeiter, den Großteil davon in seinen britischen Werken.

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