Kältemittel in der Kritik

Umweltbundesamt kritisiert Autobranche

Citroen C3, Klimaanlage Foto: Dino Eisele

Das Umweltbundesamt (UBA) kritisiert die Autoindustrie wegen des geplanten Einsatzes eines Kältemittels in Kraftfahrzeugen. Tetrafluorpropen halte zwar die neuen EU-Vorgaben ein, sei aber für das Klima schädlicher als das ebenfalls für diesen Zweck geeignete Kältemittel Kohlendioxid (CO2).

Das erklärte das Amt am Donnerstag (26.8.) in Dessau-Roßlau. Es forderte Autohersteller auf, CO2 einzusetzen. Laut EU-Vorgabe muss die Automobilindustrie die Emissionen aus Klimaanlagen vom 1. Januar 2011 an senken. Die Branche will daher das Kältemittel Tetrafluorpropen anstelle des bisher üblichen Tetrafluorethan (HFKW-134a) verwenden.

UBA setzt auf CO2

"Es kann sein, dass die Klimatisierung mit Tetrafluorpropen eine einfache und schnelle und mit Blick auf den internationalen Markt nahe liegende Lösung ist. Die für den Klimaschutz beste ist sie eindeutig nicht", erklärte UBA-Präsident Jochen Flasbarth. "Die Vorteile aus Sicht von Umwelt und Technik sprechen für Kohlendioxid."
 
Neben der geringeren Klimaschädigung hat CO2 nach Angaben des Umweltbundesamtes im Vergleich zu Tetrafluorpropen noch weitere Vorteile. Es sei nicht brennbar, weltweit verfügbar und habe eine gute Kälteleistung. Außerdem entstünden bei CO2 keine Abbauprodukte wie bei fluorierten Kältemitteln.

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