Lkw-Ferienfahrverbote

Brummi-Stopp zur Reisezeit

Zur Sommerferienzeit tritt vom 1. Juli bis zum 31. August wieder ein erweitertes Lkw-Fahrverbot in Kraft. Betroffen sind Lkw über 7,5 Tonnen sowie Lkw mit Anhänger. Ziel ist ein flüssigerer Ferienreiseverkehr im Sommer.

Die Regelung des Bundesverkehrsministeriums sieht vor, dass im Aktionszeitraum auch an Samstagen keine Lkw auf Autobahnen und Bundesstraßen der Hauptreiserouten verkehren dürfen. Damit wird das für das gesamte Jahr bestehende Sonn- und Feiertagsfahrverbot ergänzt. Ausnahmen gibt es nur für ausgewählte Transporte in Sonderfällen. Zudem sei die Polizei gehalten, das Samstags- sowie das Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen streng zu überwachen. Verstöße werden mit bis zu 150 Euro geahndet.

Warnweste wird Pflicht

Darüber hinaus wurden die Länder gebeten, mit weiteren gezielten Maßnahmen Staus zu vermeiden. Straßenbauarbeiten sollen zeitlich gestrafft werden. Baustellen sollen nur im unbedingt notwendigen zeitlichen Umfang sowie in einem für den Ferienverkehr verträglichen Rahmen eingerichtet werden. Bedarfsumleitungsstrecken sollen freigehalten werden. Im Juli und August sollen auf diesen keine Baustellen eingerichtet werden.

Für alle Verkehrsteilnehmer in Pkw und Lkw gilt ab dem 1. Juli verpflichtend, dass eine Warnweste mitgeführt werden muss. Bereits in vielen Nachbarstaaten müssen Autofahrer eine Warnweste mitführen. Der Aufbewahrungsort im Fahrzeug ist nicht fest vorgeschrieben. Warnwesten sollten aber immer griffbereit sein. Wer ohne Warnweste erwischt wird, dem droht eine Geldbuße von 15 Euro.

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