Markierungsfolien Autobahn Straßenbauverwaltung Thüringen

Markierungsfolientest auf der A4

Das steckt hinter den Streifenmustern

Das länderübergreifende Projekt soll die Entfernbarkeit und verkehrstechnische Eigenschaften von gelben Markierungsfolien erforschen. Manche Autofahrer zeigen sich von den Streifenmustern verwirrt.

Gelbe Fahrbahnmarkierungen sind gemeinhin aus Baustellenbereichen bekannt. Sie heben die vorhandenen weißen Markierungen auf, ohne dass diese entfernt oder abgedeckt werden müssen. Während die weißen Markierungen möglichst lange auf der Fahrbahn liegen sollen, müssen die gelben Markierungen nach Beendigung der baustellenbedingten Verkehrsführung wieder entfernt werden.

Tests in Sachsen und Thüringen

Diese rückstandslose Entfernung gelber Markierungsfolien auf Beton- und auch auf Asphaltfahrbahndecken erweist sich in der Praxis häufig allerdings als schwierig. Auf der Fahrbahn verbleibende Folienreste können zur Irritation des Verkehrsteilnehmers führen oder das Fräsen der Rückstände erforderlich machen, was mit einer Schädigung der Fahrbahndecke einhergehen kann.

Mit dem jetzt gestarteten länderübergreifendem Gemeinschaftsprojekt der Straßenbauverwaltungen Thüringen und Sachsen soll die Entfernbarkeit und verkehrstechnische Eigenschaften von gelben Markierungsfolien bei realer Verkehrsbelastung auf zwei Versuchsstrecken auf der Autobahn erforscht werden. Dies sind die BAB A4 zwischen den Anschlussstellen Stadtroda und Jena-Zentrum auf der Richtungsfahrbahn Frankfurt am Main und die BAB A4 zwischen den Anschlussstellen Hermsdorf-Ost und Rüdersdorf auf der Richtungsfahrbahn Dresden.

Quer- und Längsstreifen verwirren Autofahrer

In jeweils maximal 200 Meter langen Testfeldern wurden gelbe Markierungsfolien von drei Folienherstellern auf dem rechten Fahrstreifen (Lastfahrstreifen) in Längs- und Querrichtung auf die Fahrbahn aufgebracht. Gezählt werden die Fahrzeuge, die über die Testfelder rollen. Zusätzlich zur Entfernbarkeit sollen auch verkehrstechnische Eigenschaften, wie Griffigkeit, Tagessichtbarkeit, Nachtsichtbarkeit bei trockener und feuchter Markierungsoberfläche, gemessen und gewertet werden. Rund 100 Tage soll der Test laufen.

Hinweise auf die Testfelder liefern Autofahrern Schilder am Fahrbahnrand. Tempolimits wurden nicht erhoben. Dennoch zeigen sich Autofahrer immer wieder verwirrt über die Fahrbahnmarkierungen. Wie die Bild-Zeitung berichtet, kommt es immer wieder zu Vollbremsungen uns Ausweichmanövern. Zu Unfällen kam es allerdings bislang nicht.

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