50 Jahre Mercedes-Benz Unfallforschung: Die Realität als Maßstab

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Mercedes-Benz Unfallforschung

Seit 50 Jahren machen UFO-Experten die Sterne sicherer

Seit 50 Jahren untersuchen Experten von Mercedes-Benz schwere Unfälle, an denen aktuelle Fahrzeuge mit dem Stern beteiligt sind.

Seit 1969 haben die Mitarbeiter der Mercedes-Benz Unfallforschung (UFO) mehr als 4.700 Verkehrsunfälle rekonstruiert und untersucht – seit 1972 auch im Nutzfahrzeugbereich. Möglich macht dies eine gut funktionierende Kooperation mit dem Innenministerium des Landes Baden-Württemberg. Sobald im Umkreis von 200 Kilometern rund um Sindelfingen ein schwerer Unfall mit Beteiligung eines aktuellen Mercedes-Benz Modells oder eines Smart passiert, meldet sich die Polizei bei den Unfallforschern.

Im nächsten Schritt begutachten diese den in ihre Werkstatt geholten Unfallwagen. Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass die UFO-Experten keine Gutachten für Unfallbeteiligte erstellen oder als Sachverständige für die Justiz im Einsatz sind, um ihre Neutralität als Forscher zu wahren. Anschließend findet eine Begehung des Unfallortes statt, um den Unfallhergang genau rekonstruieren und nachvollziehen zu können. Im Laufe der Zeit bekamen die Forscher ein genaues Bild über typische Schadensmuster und waren so in der Lage neue, noch wirksamere Schutzsysteme zu entwickeln.

Meilensteine der Sicherheit bei Mercedes-Benz: Erfolgsgeschichte passive Sicherheit

Safety milestones of Mercedes-Benz: Passive safety success story
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Seit 50 Jahren sind die UFO-Experten von Mercedes-Benz im Einsatz.

Mit AR-Brillen rund um den Globus Ergebnisse austauschen

e Ergebnisse diene als Basis zur Entwicklung praxisgerechter Prüfverfahren und Normen, wie dem erstmals 1973 durchgeführten Offset-Crashtest. Da nur bei rund drei Viertel aller Frontalkollisionen die Autos mit einseitiger, also nicht vollständiger Überdeckung der Fahrzeugfronten zusammenprallen, wurde der mit 55 km/h durchgeführte Frontal-Crashtest genau so normiert.

Damit die sicherheitsrelevanten Forschungsergebnisse nicht nur in Deutschland bleiben, sondern weltweit für Innovationen sorgen, dafür sorgt allein schon die in Indien und China beheimatete UFO. Diese steht in regelmäßigem Austausch mit den Kollegen aus Sindelfingen – heutzutage auch kurzfristig und ohne Reisestrapazen per Augmented Reality-Brillen.

Umfrage

93 Mal abgestimmt
Fühlen Sie sich sicherer in Ihrem Fahrzeug als noch vor 20 Jahren?
Ja, dank der Unfallforschungen und den daraus resultierenden Innovationen.
Nein, denn ich fahre seit 20 Jahren dasselbe Fahrzeug.

Ergebnisse fließen in die Serie ein

Aus der Fülle an gewonnenen Erkenntnissen sind Sicherheitsinnovationen entsprungen, die ihren Weg in die Serienproduktion fanden. Ende der 1970er-Jahre kam das Gabelträgerkonzept bei der Crashstruktur und ab 2002 das präventive Insassenschutzsystem Pre-Safe. Eines der aktuellsten Beispiele ist die Ausstiegswarnung des Aktiven Totwinkel-Assistenten, die Mercedes-Benz mit der neuen A-Klasse eingeführt worden.

Hinzu kommt, dass die Unfallforschung im Laufe der Jahre auch Auswirkungen auf die Gestaltung des Innenraums hatte. So wurden Schalter, Griffe und Hebel neugestaltet, da von ihnen aufgrund einer recht geringen Sicherheitsgurt-Anlegequote im Falle eines Aufpralls schwere Kopfverletzungen ausgingen. Bei der Neuvorstellung der S-Klasse (Modellreihe W 220) im Jahr 1998 wurde ein neuartiger Airbag mit einem zweistufigen Gas-Generator entwickelt, der den Luftsack je nach Aufprallschwere aufblasen kann. In Kombination zum Gurtkraftbegrenzer, der die Rückhaltewirkung des Gurtes gezielt limitiert, konnten geringere Brustverletzungen der Frontpassagiere erzielt werden. Seit 1995 sorgen zudem der Sideairbag und seit 1998 der Windowbag für mehr Sicherheit.

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Die Unfallfahrzeuge werden in der UFO-Garage genau unter die Lupe genommen.

Fazit

Ein halbes Jahrhundert für die Sicherheit. Da kann man nur gratulieren und auf weitere 50 Jahre guter Forschungsergebnisse hoffen.

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