Mercedes Elektroauto SUV Paris Teaser Stefan Baldauf
Erlkönig Mercedes EQS
Erlkönig Mercedes EQS
Erlkönig Mercedes EQS
Erlkönig Mercedes EQS 38 Bilder

Mercedes-Chef Ola Källenius

„Mit Maybach kann man noch mehr anfangen“

Daimler-Chef Ola Källenius sieht in der Marke Maybach großes Potenzial, die Margen von Mercedes zu erhöhen.

Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg will sich Mercedes bei der Umstellung auf Elektrofahrzeuge besonders auf die größeren Luxus-Modelle konzentrieren – auch weil bei größeren Fahrzeugen die Gewinne höher ausfallen. "Mit dem Markennamen Maybach kann man noch mehr anfangen", sagte Källenius. "Die elektrische Plattform bietet einige Möglichkeiten." Entsprechend könnte die EQS-Limousine (siehe Fotoshow) auch als Maybach-Version an den Start gehen. Zudem ist nach Informationen von auto motor und sport ein großer SUV in der Entwicklung. Der elektrische GLS könnte hier ebenfalls als Maybach-Ausführung an den Start gehen.

Umsatz digitaler Angebote könnte 1 Milliarde Euro übersteigen

Die Konzentration auf das gewinnträchtige Luxus-Segment ermöglicht es nach dem Bloomberg-Bericht, größere Ausgaben für neue Technologien zu finanzieren, Software-Entwicklungen voranzutreiben und die Kosten für die Restrukturierungs-Maßnahmen zu tragen. "Wir müssen die finanzielle Leistung des Unternehmens verbessern. Niemand hier unterschätzt die Herausforderungen der Branchen-Transformation – aber die Chancen für uns überwiegen."

EuroNCAP-Crashtest Mercedes B-Klasse
Politik & Wirtschaft

Insbesondere die Nachfrage in China, einem der größten Märkte für Mercedes, hat sich in den letzten Wochen erholt und dazu beigetragen, die Expansionspläne über das traditionelle Industriegeschäft hinaus zu finanzieren, so Bloomberg. "Ich sehe ein erhebliches Wertschöpfungspotenzial für eine Luxusmarke durch die Transformation und zusätzliche Gewinnmöglichkeiten durch die digitalen Geschäftsbereiche", so Källenius. Der Umsatz mit digitalen Angeboten könnte im Laufe der Zeit eine Milliarde Euro übersteigen, sagte er.

Modellportfolio überdehnt

Schon bei seinem Antritt als Daimler-Chef stellte Ola Källenius die Konzentration auf die Segmente der größeren margenträchtigen Fahrzeuge in den Fokus. Die Kompaktfamilie auf Basis der Frontantriebsplattform MFA II zum Beispiel beschert zwar gute Verkäufe, aber nur geringe Gewinne. Dazu ist das gesamte Modell-Portfolio mit zahlreichen Karosserieversionen überdehnt. Das zeigt auch, dass mit der neuen Mercedes S-Klasse das Coupé sowie das Cabrio aus dem Modellprogramm flogen.

Fazit

Große Autos gleich große Gewinne – auf diese einfache Formel lässt sich der Plan von Daimler-Boss Ola Källenius bringen. Dann kommt da noch die Transformation zur Elektromobilität hinzu und fertig ist der Mercedes EQS in der Maybach-Ausführung.

Mercedes
Artikel 0 Tests 0 Baureihen 0 Videos 0
Alles über Mercedes
Mehr zum Thema Elektroauto
Seat Mii VW Up Skoda Citigo Elektro
E-Auto
Porsche Mobile Charging Unit
Alternative Antriebe
Mercedes EQV
Fahrberichte